Elbhochufer : „Ein Beispiel für gelebte Kultur“

Beim Balancieren auf dem Drahtseil halfen Mitarbeiter des Spielmobils „Wespi“.
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Beim Balancieren auf dem Drahtseil halfen Mitarbeiter des Spielmobils „Wespi“.

23. Stadtteilfest der Arbeitsgemeinschaft Elbhochufer mit kurzweiligem Programm im Stadtteilzentrum „mittendrin“ für die ganze Familie

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22. Juni 2014, 22:30 Uhr

Friedrich-Eggers-Straße 79, Wedel | Die paar Regentropfen, die gelegentlich vom Himmel fielen, störten niemanden so richtig, denn der Wettergott bescherte den Organisatoren und Besuchern überwiegend einen strahlend blauen Himmel mit nur wenigen Wolken. So stand der guten Laune und einem unbeschwerten Vergnügen nichts im Weg. Das traditionelle Fest am Stadtteilzentrum „mittendrin“ wurde am Wochenende wieder zu einer kurzweiligen und bunten Sause für die ganze Familie. Es war bereits das 23. Mal, dass die Arbeitsgemeinschaft Elbhochufer (AGE) die Veranstaltung auf die Beine gestellt hatte.

„Das Fest gehört schon lange zu den etablierten Veranstaltungen in Wedel und ist ein gutes Beispiel für gelebte Stadtteilkultur“, sagte Bürgermeister Niels Schmidt, der mit Stadtpräsidentin Renate Palm auf eine Stippvisite vorbeigekommen war. Rainer Bleuel vom Stadtteilzentrum lobte die Helfer für deren ehrenamtliches Engagement: „Es ist eine tolle Sache, mit welchem Elan sich hier die verschiedensten Menschen beteiligen.“

Los ging es am frühen Sonnabendnachmittag mit einen Umzug durch die Straßen. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Haselau marschierte vorweg und intonierte dazu schmissige Weisen. Anschließend wurde das Fest auf dem Parkplatz vor dem „mittendrin“ gestartet. Den musikalischen Anfang machten die „Schulauer Jungs“, eine vierköpfige Altherren-Truppe, die mit ihren Seemannsliedern seit vielen Jahren für einen bunten musikalischen Farbtupfer des Fests sorgt.
 

Vor allem für die Jüngeren hatten Mitarbeiter des Kinder- und Jugendzentrums, des Wedeler Spielmobils „Wespi“ und des Stadtteilzentrums zahlreiche Spiele sowie andere Aktivitäten vorbereitet. Toben auf einer Hüpfburg, Balancieren auf einem Drahtseil, Schminken, Basteln, Erbsenschlagen, Tischkickern und vieles mehr: Langeweile musste nicht aufkommen. An Bord war auch wieder der erfahrene Kapitän Eike Eulen, der zeigte, wie Seemannsknoten fachgerecht geknüpft werden.

Abwechslungsreich war auch die kulinarische Palette: orientalische Spezialitäten, zubereitet vom Türkischen Elternbund, sowie selbst gebackene Kuchen und Torten, die Anlieger mitgebracht hatten. Dazu wurden Kaffee, Tee und Kaltgetränke ausgeschenkt. „Wir haben die Möglichkeit, alles günstig einzukaufen und können deshalb auch zu niedrigen Preisen anbieten“, erläuterte Bleuel.

Zu den Höhepunkten des Fests gehörten die Auftritte der Cheerleader der „Holm Panthers“, der Bauchtanzgruppe von Nancy Gomez und der Mädchen-Pop-Formation „Cheeky Beauty“.

Auch musikalisch wurden die Besucher mit einer Saz-Gruppe, Trommlern aus der Schule „Daly“, der Latin-Folk-Band „Green Chily“ und der türkischen Folk- und Pop-Combo „Hüseyin und Bectas“ bestens unterhalten.


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