zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 23:07 Uhr

Moorrege : Ein Ärztehaus wird gebaut

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Ein Allgemeinmediziner und ein Zahnarzt sollen in der Gemeinde angesiedelt werden. Zehn neue seniorengerechte Wohnungen.

Moorrege | Die Infrastruktur der Gemeinde Moorrege aufzupeppen ist seit langem das Ziel von Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU). Nachdem im Ortszentrum an der B431, Wedeler Chaussee 43  b, bereits ein Supermarkt und eine Apotheke abgesiedelt wurde, kommt noch ein Ärztehaus hinzu. „Das ist eine langersehnte Entwicklung für Moorrege“, betonte Weinberg auf Anfrage dieser Zeitung.

Für die Projektentwicklung ist abermals die EMV Elmshorn zuständig. Investor Christian Mahler hatte bereits die Realisierung des Supermarktkomplexes übernommen. Die Gemeinde hat den Bebauungsplan aufgestellt und die Baureife geschaffen. Abrissbagger schaffen an der Bundesstraße Platz. In dem Komplex werden nach Worten Weinbergs im Erdgeschoss ein Allgemeinmediziner und im Obergeschoss ein Zahnarzt ihre etwa 200 Quadratmeter großen Praxen einrichten. Zudem entstehen zehn Wohnungen, die zweieinhalb Zimmer und etwa 70 Quadratmeter groß sind. Auch einen Fahrstuhl gibt es. Weinberg: „Das ist eine Größe, die Moorrege unbedingt benötigt.“ Die seniorengerechten Wohnungen werden auf dem freien Markt angeboten werden. Mit der Fertigstellung sei in knapp einem Jahr zu rechnen.

Es sei wichtig und notwendig, dass eine Gemeinde sich selbst versorgen könne, betont Weinberg. Moorrege könnte sich vergrößern, Flächen seien ausreichend vorhanden. Derzeit wohnen in der größten Gemeinde des Amts Moorrege 4200 Einwohner. „Wir wollen aber nur überschaubar und behutsam wachsen, das Interesse ist da“, sagt der Bürgermeister. Der Christdemokrat will auch den Charakter der Gemeinde beibehalten, setzt auf Einfamilienhäuser und Reihenhäuser. „Das Gediegene ist es, wonach sich der Bürger sehen“, weiß er.

Zu schnelle Expansion würde zudem Folgekosten in der Infrastruktur nach sich ziehen, so der Bürgermeister. Beispielsweise in der Kinderbetreuung. Derzeit sei Moorrege gut aufgestellt. Die Kitas von DRK und Kirche haben je drei Gruppen, zudem gebe es den Waldkindergarten. Auch eine Krippengruppe sei beim DRK vorhanden. „Aber ohne Tagesmütter geht gar nichts“, betont Weinberg. Derzeit sind sieben Frauen am Start, weitere seien in der Ausbildung.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen