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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 09:07 Uhr

Wedel : Edeka expandiert in den Arcaden

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Volker Klein übernimmt die leerstehende Flächen und baut aus.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Wedel | Volker Klein und sein Edeka-Markt: Schon seit der Bauplanung ist er der Ankermieter des Wedeler Einkaufszentrums Welau Arcaden. Sein 1500-Quadratmeter-Geschäft: ein Kundenmagnet, der schnell die Frequenz-Erwartungen mehr als erfüllte. Schon bald nach der Eröffnung in 2007 merkte Klein: Das kann gern eine Nummer größer sein.

Eben dies war auch das Ergebnis einer entsprechenden Analyse vor vier Jahren. Seither suchte Kein nach Expansionsmöglichkeiten. Jetzt hat er sie gefunden. Erst der Lederwaren- und Accessoire-Store „Ti Regalo“ zwei Geschäfte neben Edeka, dann direkt nebenan der Friseur: Gleich zweimal binnen weniger Wochen wurden Läden geräumt in den Arcaden. Leerstand – nicht gut für das Bild eines Einkaufszentrums. Klein münzt ihn um und nutzt ihn als Chance, die langjährigen Pläne umzusetzen. Seit Anfang Februar hat der Kaufmann die Hand auf den Flächen. Knapp 250 Quadratmeter, die so in ihrer Form schon bald Welau-Geschichte sind.

Öffnen, so soll das Prinzip für die lange Scheibenfront lauten: Nicht einfach so, sondern ansprechend. „Ich sehe es auch als meine Aufgabe an, die Passage attraktiv zu halten“, sagt Klein.

Künftig 30 statt bislang zehn Meter Entree-Bereich für Edeka: Wie das im Detail aussieht, steht noch nicht fest. Aktuell zeichnet Klein an einem Bäckerei-, Snack und Bistro-Bereich mit Stehtischen und Sitzmöglichkeiten in seinem Skizzenblock. Und nennt etwa das Stichwort „Butter Lindner“ am Beispiele Elbe Einkaufszentrum. Fest steht indes, dass der Unternehmer auf diesem Sektor aufstockt, auch und besonders mit „unserer Kernkompetenz in der Fleischabteilung“. Zudem schwebt Klein ein Rohkost-Tresen mit Selbstbedienung für seinen „neuen“ Edeka-Markt vor.

Neu, weil gründlich umgebaut wird. Kassen wandern, Getränkeabteilung wird verlegt, ebenso Obst und Gemüse. Auch im rückwärtigen Bereich will der Kaufmann bauen. Sozialräume gehen in seinen Bürotrakt im ersten Stock, so dass insgesamt rund 400 Quadratmeter mehr Ladenfläche entstehen. Zum einen, um eine größere Sortiment-Tiefe zu erreichen. Will sagen: mehr Auswahl, etwa im Feinkost- und Convenience-Food-Bereich. Zum anderen diene die Vergrößerung der Entspannung angesichts zunehmender Enge an hochfrequentierten Tagen. Mehr Wohlfühlgefühl für den Kunden, sagt Klein.

Dafür wird er rund eine halbe Million Euro investieren. Auch ein Beleg dafür, dass Klein „absolut überzeugt ist von der Attraktivität des Standorts“. Nach aktuellen Planungen möchte er spätestens im Juli neu eröffnen. Mit etwa fünf weiteren Arbeitsplätzen – 50 Vollzeitstellen hat er bereits.

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