Edeka am Elbe: Kleins Mega-Projekt

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Wedeler Kaufmann eröffnet Ostern einen 2700-Quadratmeter-Supermarkt mit Café, Gourmet-Bistro und eigener Parkgarage

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14. März 2014, 16:00 Uhr

400 Quadratmeter Ladenflächen-Erweiterung: Für die Welau Arcaden ist Volker Kleins Edeka-Expansion eine große Nummer. Für den selbstständigen Kaufmann dagegen ist es ein kleines Nebenprojekt gemessen an den Dimensionen seiner Pläne für Hamburg. 2700 Verkaufs-Quadratmeter, zwei Ebenen, Café und großer Gastro-Bereich: So kommt der Edeka-Markt daher, den Klein zu Ostern an prominenter Stelle in Hamburgs Westen eröffnen wird – im ehemaligen C&A-Komplex direkt hinter dem Elbe-Einkaufszentrum.

Bereits Anfang 2013 hat die Edeka Nord begonnen, das Gebäude komplett zu entkernen. Mitte vergangenen Jahres dann war klar: Klein steigt ein und hat damit die Option, die er bereits länger suchte: einen attraktiven Markt zwischen Wedel und Bahrenfeld. Der wird in mancherlei Hinsicht Maßstäbe setzen. 110 Parkplätze im Erdgeschoss, von dem Aufzüge und Fahrsteigen in den ersten Stock führen. Dort erwartet die Kunden auf 2550 Quadratmetern ein Vollsortimenter mit Rohkost-Theke und großer Bio-Abteilung. „35 laufende Meter Regale – das ist wie ein keiner Bio-Laden“, so Klein.

40 Meter misst die große Frische-Theke, in der auch Fisch und exotischere Fleischprodukte nicht fehlen. Gleich gegenüber findet sich ein eigener Gastro-Bereich mit 25 Sitzplätzen, frischen warmen Speisen und sogar Ausschank: Kleins „Gourmet-Bistro“.

Eine Etage tiefer kann ebenfalls bei Edeka gespeist werden. In der Bäckerei und Konditorei im Erdgeschoss, die nochmals 48 Plätze bietet. Auch dort setzt der Kaufmann auf Qualität: Am Profi-Steinofen steht ein Vollzeit-Bäcker, die Konditor-Waren kommen von Hartmuth Stünkel aus Wedel. Post, Tabak- und Lottoladen sowie eine Blumenabteilung runden das Angebot ab. Investitionsvolumen: mehr als zehn Millionen Euro.

Rund 100 Arbeitsplätze wird Klein mit seinem Edeka am Elbe schaffen. Was ihn bewogen hat, das Mega-Projekt in Angriff zu nehmen? Zum einen der attraktive Standort, sagt Klein. Und zum anderen die Tatsache, dass sein 19-jähriger Sohn Frederik sich jetzt ebenfalls für eine kaufmännische Ausbildung entschieden hat und so später mit einsteigen kann.

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