Polizei-Personalkarussell : Drei neue Dienstgruppenleiter für Wedel

Die „Neuen“ in Wedels Polizei-Führungsriege: die Dienstgruppenleiter Mathias Schmidt (von rechts), Stephan Dau und Marcus  Leovic  (links) sowie Revierleiter Torsten Schmidt.
Foto:
1 von 2
Die „Neuen“ in Wedels Polizei-Führungsriege: die Dienstgruppenleiter Mathias Schmidt (von rechts), Stephan Dau und Marcus Leovic (links) sowie Revierleiter Torsten Schmidt.

Das hat schon Seltenheitswert: In der Rolandstadt werden drei von vier wichtigen Posten auf einen Streich mit neuen Leuten besetzt.

shz.de von
02. November 2013, 16:00 Uhr

Nachdem im Juli mit Torsten Schmidt der Chefsessel im Wedeler Polizeirevier neu besetzt wurde, hat sich jetzt das Personalkarussell nochmal richtig kräftig gedreht. Neue Leute auf drei von vier Dienstgruppenleiterposten – das hat schon Seltenheitswert, sagt Schmidt. Er sieht in den Positionen die wesentliche Schnittstelle zwischen Revierführung und der Ebene darunter. Es seien die bedeutendsten Führungsposten im praktischen Gelingen von Polizeiarbeit, die „Chefs für 24 Stunden“, so der Revierleiter. Dass diese Erfahrungen aus anderen Dienststellen im Kreis mitbringen, sieht Schmidt als großen Vorteil. Und nicht zuletzt weiß er zumindest in zwei Fällen bestens, mit wem er es zu tun hat: Zwei der drei Oberkommissare haben schon andernorts mit Schmidt gearbeitet.

So Marcus Leovic. Der 35-jährige verheiratete Vater von drei Kindern war sechs Jahre in Rellingen und zuletzt sieben Jahre in Pinneberg tätig, bevor er sich erfolgreich auf die Stelle in Wedel bewarb. Er möchte – natürlich – Straftaten aufklären und Menschen helfen, aber auch das Bild des Polizisten als Ansprechpartner der Bürger mit prägen.

Stephan Dau (39, verheiratet) blickt ebenso auf eine Pinneberg-Zeit mit Schmidt zurück und war zuletzt im Revier Schenefeld tätig. Für den Appener ist der neue Job „wie ein Sechser im Lotto: Die Stellen sind knapp, und dann noch in Heimatnähe . . .“ Mathias Schmidt (34), verheirateter Vater von zwei Kindern aus Tornesch, war ebenfalls schon in Pinneberg und zuletzt bei der Polizei Schenefeld. Mit Leovic und Dau hat er nicht nur zusammen gearbeitet, er ist mit ihnen auch befreundet. Seine zwölf Jahre Einzeldienst hat er allerdings bislang ohne Schmidt geleistet, sagt er mit einem Lächeln. Der Reiz für ihn am Polizeidienst? Auf alle Probleme von Falschparken bis Familiendramen, die die Mitbürger angehen, die passenden Antworten zu finden und Hilfestellung zu leisten. Bei einem Einzugsgebiet mit 50 000 Menschen, für die das 76-Mann-Revier zuständig ist, eine reizvolle Aufgabe, sagt Mathias Schmidt.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen