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Doppelte Sensation: Zweimal gewinnt ein       Junge

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Momme sitzt aufrecht auf seinem Stuhl. Konzentriert guckt er ins Publikum. Die Fünft- und Sechstklässler der Moorreger Regionalschule sind mucksmäuschenstill. Vorlesewettbewerb. „Der Sieger der Schule wird im Februar auf Kreisebene in Pinneberg antreten“: Deutschlehrer Tobias Führmann versucht, jeglichen Druck aus seiner Ankündigung zu nehmen, doch das klappt natürlich nicht: Bei Jule, Lennart und Momme, den dreien, die in diesem Jahr vorlesen, geht der Puls hoch. Trotzdem legen sie tolle Leistungen ab. Flüssig, fehlerfrei und mit Betonung tragen sie ihre Texte vor. Ob lustige oder spannende Passagen, alle hören ihnen zu: Die sechs Jurymitglieder, darunter drei Klassenkameraden, haben die Qual der Wahl. Als Sieger machen sie schließlich Momme aus. Der freut sich, mit einer Kampfszene aus dem vierten Band der Estragon-Reihe „Das Erbe der Macht“ gewonnen zu haben. „Ein Freund hat mir das Buch empfohlen. Wir mögen gerne Mittelalter und Drachen“, erklärt er.

Führmann ist begeistert, dass nach langer Zeit endlich Mal wieder ein Junge gewonnen hat: „Das ist eine doppelte Sensation“, erklärt er. Denn auch beim Vorlesewettbewerb der siebten und achten Klassen, der nur auf Schulebene, aber ebenso engagiert ausgetragen wurde, gewann ein Junge. Anton aus der H 8 c las trotz technischer Störungen mit sehr guter Betonung und sogar mehrmaligem Hochgucken. Führmann: „Die Jury war sich sehr einig.“ „Eigentlich hör ich Bücher“, gibt Anton unumwunden zu. Auch das führt also zu exzellentem Vorleseergebnis.

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