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Wedel : DLRG klärt Kinder über die Gefahren von Eisflächen auf

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Proben für den Ernstfall: Kindgerecht und spielerisch informieren die Lebensretter in der katholischen Kita über die Gefahren im Winter.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 12:00 Uhr

25 Kinder liegen bäuchlings auf dem Boden und robben durch den Raum – was das Zeug hält. Zurück geht’s sogar noch schneller: Jetzt wird gekrabbelt. Das bringt großen Spaß. Wofür die Vier- und Fünfjährigen der katholischen Kita in Wedel hier allerdings spielerisch trainieren ist das Gegenteil von Spaß. Es ist der Ernstfall. Knackt die Eisfläche, sollte man sich sofort hinlegen – um Gewicht zu verteilen – und langsam ans Ufer robben, erklärt DLRG-Teamer Bernd Gohla.

Zusammen mit seiner Kollegin Ute Fischer gibt Gohla eine Stunde über die „Gefahren des Winters“. „Wir leben hier am Wasser. Kinder unterschätzen die Risiken“, erklärt er. Im Sommer von Ebbe und Flut, im Winter die des brüchigen Eises. Wie dick muss das Eis sein, um es betreten zu dürfen? (15 Zentimeter. ) Wie darf ich es betreten? (Nur mit einem Erwachsenen gemeinsam.) Was tu ich, wenn jemand eingebrochen ist? (Nicht auf’s Eis laufen, Person beruhigen, Hilfe holen.) Das sind nur einige der Fragen und Antworten, die erläutert werden – kindgerecht, aber eindringlich, und mit Hilfe verschiedenster spielerischer Kniffe und Hilfsmittel. Zum Schluss kommt sogar Maskottchen Nobbi im Kasperletheater zum Einsatz, der von den Kindern lautstark an allerlei Unfug gehindert werden soll.

Die Kita St. Marien hat die DLRG-Eisretter im Zuge ihres „Körperprojekts“ eingeladen. „Wer bin ich?“, lautet hier die Leitfrage, so Erzieherin Cordula Kühnemund. Indem beispielsweise ein Körperpass angelegt wird, sollen Kinder mehr über sich erfahren, sich selbst besser wahrnehmen, erklärt sie. Aber auch ohne thematischen Bezug klären die DLRGler gern überall auf.

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