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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. August 2017 | 00:11 Uhr

Wedel : Die Welt zu Gast im Kiwi-Kino

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Verein „Kino in Wedel“ zeigt Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ mit anschließender Debatte über Flüchtlingspolitik.

Wedel | Ein Jahr haben die Dokumentarfilmer Carsten Rau und Hauke Wendler sich Zeit genommen und das Miteinander von Flüchtlingen, Anwohnern und Behörden im Landkreis Harburg beobachtet. Das Ergebnis ist der Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“. Es ist der Versuch eines differenzierten Beitrags zur oft emotional geführten Debatte um die Menschen, die aus Krisenregionen nach Deutschland kommen. Die Intiative „Kino in Wedel“ (Kiwi) zeigt die Dokumention am Sonnabend, 14. November, als Teil des Themenabends „Toleranz und Migration“.

Die beiden Filmemacher werden an diesem Abend persönlich anwesend sein und mit den Zuschauern diskutieren. Rau und Wendler widmeten sich dem Thema Migration bereits 2011 mit dem Film „Wadim“. Mit „Willkommen auf deutsch“ richten sie ihren Blick verstärkt auch auf die deutschen Nachbarn. „Letztlich entscheidet sich in den Köpfen der Bürger, ob Deutschland bereit ist, Not leidenden Menschen Schutz und Zuflucht zu gewähren – oder nicht“, betonen die Regisseure.

Den Startschuss ins zweite Kiwi-Halbjahr gibt aber die Verfilmung von Thomas Manns „Tod in Venedig“ von 1971. Anlass zur Vorführung ist der 140. Geburtstag und 60. Todestag von Mann in diesem Jahr. Luchino Visconti brachte das Werk des Literaturnobelpreisträgers auf die Leinwand. Kiwi zeigt den Film am Donnerstag, 10. September.

Am Donnertag, 8. Oktober, präsentiert der Verein dann einen weiteren Klassiker. Anlässlich des Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren steht „Lifeboat – Das Rettungsboat“ von Thriller-Großmeister Alfred Hitchcock auf dem Programm. Darin versenkt ein deutsches U-Boot im Zweiten Weltkrieg ein amerikanisches Passagierschiff. Überlebende treiben mit einem Floß auf dem Atlantik und fischen einen deutschen Seemann aus dem Wasser. Nach und nach gewinnt dieser das Vertrauen der Überlebenden – und hat doch ganz eigene Pläne.

 „Easy Rider“ auf der Kiwi-Leinwand

Der 75. Geburtstag von Peter Fonda ist eine willkomme Möglichkeit dessen vielleicht bekanntesten Film zu zeigen. Am Donnerstag, 12. November, flimmert „Easy Rider“ über die Kiwi-Leinwand. Gemeinsam mit Jack Nicholson und Dennis Hopper erzählt Fonda in diesem Road-Movie von 1969 vom Ende der Hippie-Bewegung und der vergeblichen Suche nach Freiheit.

Ein zeitgenössischer Film ist dann am Donnerstag, 10. Dezember, an der Reihe. Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ erwartet die Zuschauer. In der durchgestylten Tragikomödie mit Retro-Charme überzeugt Ralph Fiennes als Monsieur Gustave, Concierge im titelgebenden Nobel-Hotel, der sich gemeinsam mit Lobby Boy Zéro mit mörderischen Adeligen, verschwundenden Kunstwerken und dem aufkommenden Faschismus im fiktiven Land Zubrowka herumschlagen muss.

Die Vorführungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Raum 2 der Wedeler Volkshochschule, ABC-Straße 3. Der Eintritt ist kostenlos.

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erstellt am 18.Aug.2015 | 14:15 Uhr

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