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Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein : Die Verjüngungskur im Blick

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Vorstand des Spitzerdorf-Schulauer Männergesangvereins wurde während der Jahreshauptversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Vorsitzender Bernd Schumacher ist zufrieden, denn die Verjüngung des Chors ist geglückt.

Wedel | Seit 1886 singen diese Männer. Meistens vierstimmig. Dass sie auch einstimmig können, bewiesen die Spitzerdorf-Schulauer Sänger auf ihrer Jahreshauptversammlung. Ohne eine einzige Gegenstimme wurde ein Vorstandsmitglied nach dem anderen für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Bernd Schumacher bleibt Vereinschef, Peter Neumann Zweiter Vorsitzender. Erhard Lentfer behält die Kassenführung, Dietrich Will das Schriftführeramt. Herbert Frederich ist weiterhin fürs Organisatorische zuständig. Notenwart Gerd Grieser gehört als Beisitzer zur Führungsriege.

Es war ein ereignisreiches Jubiläumsjahr

Es war ein ereignisreiches Jubiläumsjahr, auf das die Berichterstatter zurückschauten. Dies mit gewohnter Gründlichkeit. Zehn Seiten umfasste allein der Bericht von Schriftführer Witt. Wichtiges Thema: Erste Erfolge bei der angestrebten Verjüngung des Vereins. Korbinian Knitelius, 33 Jahre alt, Mhosn Almasiloo, 35, Lennard Wiedenroth, 38, sowie Sehrab Safari und Michael Obiri, beide 53, kamen seit der letzten Jahreshauptversammlung als aktive Sänger dazu, Knitelius als Rückkehrer nach mehrjähriger Abwesenheit.

Mit akribischer Genauigkeit ließ Witt alle Ereignisse des vergangenen Jahres revuepassieren, von der ersten Sangesprobe im Januar über das traditionelle Grünkohlessen, Auftritte beim Ochsenmarkt und beim Aufstellen des Maibaums, über die Vatertagstour mit Schinkenessen bis hin zum Hafenfest. Danach waren die Sänger im Theater, wirkten bei zwei Bootstaufen mit, sangen am Volkstrauertag. Dann war der Höhepunkt des Jahres an der Reihe, die Feier des 130. Vereinsgeburtstags. In der Vorweihnachtszeit war noch einmal viel los, Auftritte beim Sozialverband und beim DRK und als besonders wichtige Einnahmequelle für die Vereinskasse das Adventskonzert, abschließendes Erfolgserlebnis im Berichtjahr.

Die befürchteten Verluste fielen geringer aus

Dieser Schlusserfolg trug dazu bei, dass Kassenwart Lentfer nach Zeiten des Angstschweißes sein Zahlenwerk gelassen vortragen konnte. Die befürchteten Verluste durch die Geburtstagssause waren geringer ausgefallen aus vorausberechnet. Auch die Absage von zwei Gemeinschaftskonzerten zusammen mit dem Pinneberger Männergesangverein, gescheitert an vereinsinternen Querelen der Pinneberger, wie Vorsitzender Schumacher betonte, wurde gut verkraftet. An der guten Bilanz habe Chorleiter Walter Zielke einen wichtigen Anteil, betonten alle Sprecher. Erst seit zwei Jahren im Amt werde seine musikalische Handschrift inzwischen auch vom Publikum anerkennend wahrgenommen.

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erstellt am 20.Feb.2017 | 12:00 Uhr

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