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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. August 2017 | 18:42 Uhr

Wedel : Die SPD will Eltern stärker entlasten

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Antrag zum Haushalt: Einsparungen bei den Kita-Gebühren soll in die Sozialstaffel der Schulkindbetreuung fließen.

Wedel | Die Wedeler Sozialdemokraten wollen den Schwung der Entlastung von Eltern bei den Kitakosten durch den Pinneberger Kreistag nach Wedel mitnehmen und auch in die Schulkindbetreuung hineintragen. Für die morgigen Haushaltsberatungen hat die SPD einen Antrag formuliert, wonach die Geschwisterermäßigung spürbar höher ausfallen soll als bisher.

50 Prozent Beitragsminderung für das zweite Kind, 100 Prozent ab dem dritten Kind: So sieht die neue Sozialstaffel für Kindergärten und Krippen aus. Geht es nach den Sozialdemokraten, dann sollen diese Ermäßigungssätze künftig auch für die Schulkindbetreuung in Wedel gelten. Dort sieht die Sozialstaffel seit August dieses Jahres 30 Prozent Ermäßigung für das zweite Kind und 60 Prozent ab dem dritten Kind vor. Die neuen Sätze sollen gelten, wenn mehrere Kinder gleichzeitig in der Schulkindbetreuung und beziehungsweise oder in Kitas angemeldet sind. 20  000 Euro zusätzliche Mitteln soll Wedel im Haushalt für diesen Posten bereit stellen, so der Antrag der SPD.

Kompensation aus Minderausgaben

Die geforderte Kompensation soll durch die geringeren Aufwendungen für die Stadt bei der Berechnung des Einkommensüberhangs für einkommensschwache Familien erfolgen, die ebenfalls aus dem Kreistagsbeschluss resultieren. Demnach wird der Überhang, der sich aus dem Verhältnis von Einkommen und Ausgaben ergibt und zur Ermittlung des maximal zu zahlenden Betreuungsbeitrags dient, künftig nur noch zu 60 statt wie bislang zu 80 Prozent bei der Kita-Gebühr berechnet. Zwar hatte Wedel bisher ohnehin nur 55 Prozent für die Berechnung angesetzt. Durch die kreisweite Senkung hat die Stadt nun jedoch geringere Aufwendungen, so die Rechnung der Sozialdemokraten. Das gesparte Geld soll direkt in die neue Sozialstaffel für die Schulkindbetreuung fließen. Im Falle einer Deckungslücke sollen Einnahmen aus dem Schulgeld für Gastschüler herangezogen werden.

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erstellt am 14.Dez.2016 | 16:00 Uhr

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