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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Juli 2017 | 06:51 Uhr

Wedel : Die Schülerzahlen sind stabil

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nur die EBG geht von Fünf- auf Vierzügigkeit zurück. Dafür ist sie jetzt häufig der erste Wunsch der Jugendlichen.

Wedel | Auch wenn es sich mathematisch anders darstellt: Stephan Krumme, Schulleiter der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (EBG), ist hochzufrieden mit den Anmeldezahlen für die nächsten fünften Klassen. 75 Schüler wollen nach den Sommerferien ihre Schullaufbahn nach der Grundschulzeit an der EBG fortsetzen. Rechnerisch würde der neue fünfte Jahrgang dann gerade noch dreizügig sein. Krumme allerdings geht fest von vier fünften Klassen aus. Nicht nur jetzt könnten noch Nachzügler kommen. Die Erfahrung zeige auch, dass die Klassen der EBG in den zwei folgenden Jahren durch viele Rückläufer immer voller würden. „Während des laufenden Betriebs kommen Schüler hinzu, deshalb beginnen wir lieber mit kleineren Klassen“, so der Schulleiter.

Die jetzigen fünften, sechsten und siebten Jahrgänge an der EBG laufen alle fünfzügig. Vier fünfte Klassen im kommenden Schuljahr bedeuten faktisch also weniger Anmeldungen als in den Vorjahren. Dennoch freut sich Krumme über die Anzahl. Denn viele der neuen Fünftklässler haben die EBG als ihre Wunschschule angegeben. „Wir haben so viele Erstwünsche wie in den letzten vier Jahren nicht“, stellt der Schulleiter fest. „Das zeigt, dass wir in Wedel wahrgenommen werden und dass unsere positive Arbeit Früchte trägt.“

Für die Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) ist der kommende fünfte Jahrgang von der Zahl her „eigentlich ein ganz normaler“, so die Einschätzung von Stufenleiterin Ute Schipull. 117 Schüler haben sich an der GHS angemeldet. 92 Schüler wurden aufgenommen. Mit 66 Mädchen und 51 Jungen ist das Geschlechterverhältnis genau umgekehrt zur EBG, wo mit 48 zu 27 die männlichen Schüler dominieren. Vier Klassen werden es an der GHS werden. Auch der jetzige fünfte und sechste Jahrgang ist vierzügig. „Das hat sich bewährt“, so Schipull.

Ein „ganz normaler Jahrgang“

Von der Anzahl her ist der 92-Schüler-Jahrgang auch deswegen „normal“, weil die räumlichen Kapazitäten in der Schule die Grenzen setzen. „Nicht normal“ und neu ist hingegen das Konzept, mit dem die Schule den Start der Fünftklässler begleitet. Mit der so genannten Oase, einem Bereich in dem leistungsschwache Kinder gezielte Förderung durch Lehrer und Sonderpädagogen bekommen, habe man gute Erfahrungen gemacht. Jetzt sollen erstmals auch leistungsstarke Mädchen und Jungen in den Fokus genommen werden. So versuche die GHS, die viele Förder- und DaZ-Schüler habe, mit der neuen Heterogenität umzugehen, keinen zu verlieren erklärt die Stufenleiterin. Da das Projekt auch noch von drei Masterstudentinnen der Hamburger Uni begleitet werde, bekomme die Schule ein zusätzliches Feedback, das in der Auswertung helfe, erklärt Schipull.

Ihr Fazit lautet: zufrieden mit den Schülerzahlen. Nicht aber zufrieden ist die Pädagogin mit den Ressourcen, die der Schule zur Verfügung gestellt würden. Das aber sei eine „landesweite Geschichte“ sagt sie lachend. Ein „ganz normaler Jahrgang“, jedenfalls von den Zahlen her, kommt auch aufs Johann-Rist-Gymnasium (JRG) zu, erläutert Orientierungsstufenleiter Christoph Fleckner. Stand jetzt sind es 131 Anmeldungen am JRG. Mit 82 Mädchen zu 49 Jungen ist die Kluft zwischen den Geschlechtern dort sogar noch größer als an der GHS. Das Gymnasium war fünfzügig und wird im nächsten Jahr fünfzügig bleiben.

Eine besondere Neuerung erwartet die neuen Schüler im Musikbereich. In Kooperation mit der Wedeler Musikschule wird erstmalig eine Bläserklasse eingerichtet. Auch wenn noch Plätze frei seien, habe sich bereits eine gute und vernünftige Gruppengröße für den intensivierten Musikunterricht zusammengetan, so das Gymnasium.  

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erstellt am 05.Jul.2017 | 12:00 Uhr

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