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Schulverein in Moorrege : Die Rettung ist geglückt

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Schicksals-Sitzung an der Gemeinschaftsschule.

Moorrege | Das war Rettung in letzter Sekunde: Nach einem dramatischen Aufruf von Rektorin Karen Frers ist während der Mitgliederversammlung am Dienstagabend mit Antje Fröhlich eine neue Vorsitzende für den Schulverein der Gemeinschaftsschule Moorrege (GemsMo) gewählt worden. Wochenlang war hinter den Kulissen gerungen worden, damit der Verein nicht aufgelöst werden muss.

Frers zeigte sich sichtlich erleichtert über das einstimmige Ergebnis: „Ich bin heilfroh, dass Sie alle gekommen sind.“ Zu der Versammlung waren mehr als 20 Frauen erschienen, Väter hatten den Weg nicht gewagt. „Vor zwei Jahren saßen wir hier zu sechst, inklusive der Schulleitung“, berichtete Andrea Speer. Die stellvertretende Vorsitzende hatte kommissarisch die Leitung übernommen, weil der Verein sonst hätte aufgelöst werden müssen. Da die Wedelerin aber auch Chefin des Schulelternbeirats ist, kam eine Doppel-funktion nicht in Frage.

Dem Schulverein gehören 265 Kinder mit 233 Eltern an. Die Einnahmen betrugen im vergangenen Jahr 5825 Euro, wie Kassenwartin Linda Ludwig aus Moorrege mitteilte. Nach Zuschüssen für Klassenfahrten in Höhe von rund 3250 Euro und für einer England-Tour in Höhe von etwa 670 Euro sowie mehreren Aktivitäten wie beispielsweise die Tipp-Kick-Turniere und die Kostenübernahme von Bewerbungstraining für die 8. Hauptschulklassen, gibt es einen Überschuss von 1000 Euro. „Es ist nicht mehr so viel übrig, es könnte mehr sein“, stellte Ludwig denn auch trocken fest.

Frers warb dafür, die Schwerpunkte der Vereinsarbeit zu überdenken. „Diskutieren Sie, wofür sie Geld in die Hand nehmen wollen“, rief sie den Frauen zu. Die „Blaue Ecke“, der Rückzugsort der Schüler im Foyer, sei vor mehr als einem Jahrzehnt mit Hilfe des Vereins eingerichtet worden. „Vielleicht wollen Sie sich als Besitzer die mal wieder vornehmen“, schlug sie vor. Die Lehrerin appellierte, Ideen zu entwickeln und durch die Projektumsetzung auch neue Eltern für die Mitarbeit zu gewinnen. In das selbe Horn stieß auch Speer: „Wir machen alles zusammen, niemand steht auf verlorenem Posten.“ Der Vorstand baut nun einen E-Mail-Verteiler auf, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Der Mitgliedsbeitrag kostet 25 Euro im Jahr.

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