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Feldstraße in Wedel : Die Politik will den Supermarkt

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Dennoch gibt es ein Problem. Der Investor braucht Rechtssicherheit im Businesspark.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | Die Wiederbelebung des ausgebrannten Nahkaufmarkts – jetzt hängt sie offenbar nur noch an einer einzigen verbindlichen Aussage. Gestern teilte die Stadtverwaltung mit: Eine Baugenehmigung für das Sanierungsvorhaben des Investors MPS Immobilien Investment und Projektentwicklung liege vor. Und die Politik sei einhellig der Auffassung, dass „mit der weiteren Entwicklung des Businesspark Elbufer jede Konkurrenzsituation zum Standort in der Feldstraße unbedingt zu vermeiden“ sei.

Eben dies war von MPS-Seite als Voraussetzung dafür genannt worden, eine Kette oder einen privaten Betreiber für den Supermarkt in der Feldstraße 90 zu gewinnen. Also alle Zeichen auf ein Zurück zur Nahversorgung in dem dicht besiedelten Stadtteil? Noch nicht ganz, hieß es gestern auf Anfrage dieser Zeitung von dem Investor. „Was wir noch brauchen, ist Rechtssicherheit.“ Dahingehend, dass beispielsweise über den B-Plan die Supermarkt-Konkurrenz im 800 Meter entfernten Businesspark tatsächlich ausgeschlossen ist. Dies sei Bedingung interessierter Betreiber, so MPS. Weil eine Rechtsverbindlichkeit bislang fehle, sei jüngst erst Bela aus der Famila-Gruppe abgesprungen.

Ist diese letzte Hürde genommen, so machte der Investor deutlich, kann sofort mit der Sanierung begonnen werden. Handwerker-Angebote lägen bereits vor. Bauzeit: sechs Monate. Dann könnten 735 Quadratmeter Marktfläche, erweitert um Imbiss, Backshop und einen weiteren Laden eröffnet werden. Investitionsvolumen: knapp 1,5 Millionen Euro.

Aktuell würden Gespräche mit der Verwaltung laufen, wie eine solche Rechtssicherheit gewonnen werden könne. Bereits vor Monaten hatte MPS nach eigener Aussage eine Lösung vorgeschlagen: Sie wollte ein Vorkaufsrecht für die Supermarktfläche im Businesspark, um beide Objekte einem Betreiber anbieten zu können. Dies habe die Stadt abgelehnt.

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