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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. August 2017 | 15:26 Uhr

GHS in Wedel : Die Politik forciert den Ausbau

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Schulausschuss stellt 660.000 Euro für den ersten Bauabschnitt in den Haushalt 2016 ein. Zwei Container könnten eingespart werden.

Wedel | „Kinder in Containern zu unterrichten, kann nur eine Notlösung sein.“ Dieser Meinung von Ratsfrau Renate Koschorrek (FDP) schlossen sich am Mittwoch sämtliche Fraktionen des Bildungsausschuss an. Die Politiker beantragten daher, finanzielle Mittel in Höhe von 660.000 Euro für den Ausbau der Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) in den Haushalt 2016 einzustellen. Durch diese Planung soll ein Baubeginn im Januar 2017 möglich sein.

Ziel sind zunächst zwei bis drei neue Klassenräume an der von Platzmangel geplagten GHS. Zunächst soll der Anbau des Rosengartenflügels in westlicher Richtung erweitert werden. Im zweiten Bauabschnitt würde der so genannte 68-Anbau der Schule aufgestockt werden. Diese Maßnahme würde vier weitere Klassenzimmer schaffen und 974.000 Euro kosten.

Im Sommer hatte die Verwaltung von der Politik den Auftrag bekommen, erste Planungen für den Ausbau durchzuführen. In der entsprechenden Vorlage empfehlen die Fachleute, den Ausbau nicht vor dem Jahr 2019 vorzunehmen. Für die Politiker ein zu später Zeitpunkt.

Die Humboldt-Schule soll in den kommenden Wochen zwei Container erhalten, in denen vorübergehend unterrichtet wird. Die Anschaffung von zwei weiteren Containern für das Schuljahr 2016/2017 – wie im Schulentwicklungsplan vorgesehen – wäre dagegen verzichtbar, wenn eine feste bauliche Lösung in Aussicht stünde. „Damit könnten wir immerhin 180.000 Euro sparen“, merkte Sozialdemokrat Lothar Barop an. Laut Schulleiter Andreas Herwig sei man an der GHS in diesem Fall bereit, vorübergehend enger zusammenzurücken. Der Rat diskutiert den Haushalt erstmals am Donnerstag, 19. November.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 10:00 Uhr

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