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Wedel-Schulauer Tageblatt

22. September 2017 | 06:40 Uhr

Die neue Sachlichkeit der FW

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Freie Wahlgemeinschaft Hetlingen auf Expansionskurs / Drei neue Mitglieder bei der Hauptversammlung begrüßt

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2014 | 16:00 Uhr

„Ich glaube, wir konnten im vergangenen Jahr viele Leute im Dorf dank unserer konstanten Sachpolitik davon überzeugen, dass wir keine Rikschafahrer oder eine Gruppe von Spinnern sind“, so beschrieb der einstimmig wiedergewählte zweite Vorsitzende Ralf Hübner den Tenor der Freien Wahlgemeinschaft (FW) Hetlingen auf der Hauptversammlung in der Gaststätte „Op de Deel.“ Der an diesem Abend so oft erwähnte Begriff der „Neuen Sachlichkeit“ ist kein neuer Werbeslogan der freien Wähler, sondern das Resultat einer langen und intensiven Auseinandersetzung unter den 40 Mitgliedern, einer Menge Selbstkritik und einem Besuch von Kursen zum Thema „Brainstorming und Motivationsförderung“.

Wie wichtig die grundsätzliche Diskussion des eigenen politischen Standorts für die FW ist, zeigte sich auch in der kurzen Tagesordnung. Vorsitzender Michel Wiest gab einen Rückblick auf das vergangene Jahr und das erfolgreiche Abschneiden bei der Kommunalwahl von Michael Rahn (Foto) als stellvertretenden Bürgermeister und der Vertretung der FW in allen Ausschüssen. Wiest dankte Fraktionschef Rahn zudem für seine „selbst auferlegte, stets aktuelle Informationspflicht“ im Internet und bei Facebook.

Rahn betonte bei seiner Ansprache, dass er froh über die gut funktionierende Fraktion ist. Er lobte die guten Netzwerker Hübner und Renate Springer-König und das große Wissen aller Mitglieder über die Gemeindepolitik. „Wir sind kreativ und können so auch mal anecken, aber wir brauchen es in der Politik, dass nicht immer alles rund läuft“, ist Rahn überzeugt.


Keine Blockade der Vernunft


Zur allgemeinen Stimmung im Dorf und der derzeit zum Teil schon recht positiv und konstruktiv verlaufenden Zusammenarbeit beider Fraktionen, waren sich alle 20 anwesenden freien Wähler einig, dass eine so „kleine und schöne Gemeinde im Grünen“, zusammenhalten sollte. „Wir möchten ein Vorbild für sachliche und einander wertschätzende Auseinandersetzungen sein. Blockaden bei vernünftigen Entscheidungen sind einfach nur lähmend“, so Rahn.




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