Die Frau der ersten Stunde sagt ade

.„Die Vertrautheit Wedels und der gesamten Region werde ich sehr vermissen“, sagt Barbara Engelschall.
.„Die Vertrautheit Wedels und der gesamten Region werde ich sehr vermissen“, sagt Barbara Engelschall.

Barbara Engelschall wechselt nach acht Jahren erfolgreicher Arbeit als Geschäftsführerin des Regionalparks Wedeler Au nach Hamburg

shz.de von
18. Mai 2018, 16:00 Uhr

Sie hat viele Projekte angestoßen, viele Mitstreiter in Bewegung gebracht. Jetzt stellt sie sich neuen Aufgaben: Nach acht Jahren erfolgreicher Arbeit als Geschäftsführerin des Vereins Regionalpark Wedeler Au geht Barbara Engelschall nach dem Sommer zur Behörde für Umwelt und Energie (BUE) nach Hamburg.

„Keine leichte Entscheidung für mich, als man an mich heran trat. Aber die Aussicht, noch etwas mehr in Gang und auf den Weg zu bringen, hat mich einfach gereizt“, erklärt die sympathische Naturschutzexpertin und studierte Biologin ihren Wechsel. Eine Nachfolgerin für sie ist bereits gefunden. Bis zur endgültigen Übergabe regelt eine Mitarbeiterin kommissarisch viele ihrer bisherigen Aufgaben.

Neben zahlreichen Veranstaltungen und Führungen durch die Biotope der Region war die Beschilderung der Radwege-Wanderrouten eines der Highlights ihrer Aktivitäten. Aktuell wird die Neuauflage der beliebten Radtourenkarte an die beteiligten Gemeinden und Partner verteilt.

Ihr sei es immer wichtig gewesen, möglichst viele Partner in ihre Projekte einzubinden. Insofern habe sie immer gern mit Schulen zusammen gearbeitet. „Diese Begeisterung bei den Schülern, wenn sie selbst Aufgaben übernehmen können, fasziniert mich stets aufs Neue“, erinnert sie sich. Im Pinneberger Baumpark-Projekt hatten beispielsweise Schüler die Führungen übernommen. Und die Wassererlebniszone in Wedel wäre ohne den Einsatz der vielen Schüler und Helfer niemals zu solch einem Erfolg geworden.

„Natürlich Hamburg!“ heißt nun das BUE-Großprojekt, in dem Engelschall in den nächsten Jahren ihr Know-how einbringen wird. Es soll der Elb-Metropole qualifizierte Naherholungsgebiete schaffen und die Grünanlagen ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. „Eigentlich das, was ich hier in Wedel auch gemacht habe. Nur größer“, schmunzelt Engelschall.

Wenn sie sich auch auf die neue Herausforderung freue, etwas Traurigkeit bleibt. „In Hamburg habe ich andere, nicht zuletzt auch finanzielle Mittel, Dinge zu bewegen“, meint Engelschall, „aber die Vertrautheit Wedels und der gesamten Region werde ich sehr vermissen“, so die gebürtige Hamburgerin. Andererseits könne sie sich gut vorstellen, auch in ihrer künftigen Position kräftig Werbung für den Regionalpark und künftige Kooperationen der Region mit der Hansestadt zu machen. Alles wird gut.

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