Reepschlägerhaus in Wedel : Die Energiekosten fressen das Budget auf

Der Vorstand des Fördervereins Reepschlägerhaus blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück: Rainer Karnstädt (von links), Helge Kösling, Anja Badners, Joachim Röhrig und Bernd Vorwerk.
Der Vorstand des Fördervereins Reepschlägerhaus blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück: Rainer Karnstädt (von links), Helge Kösling, Anja Badners, Joachim Röhrig und Bernd Vorwerk.

Der Förderverein hofft auf ein Entgegenkommen der Stadtwerke. Die Mitgliedsbeiträge steigen um mehr als 20 Prozent.

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04. Juli 2014, 12:00 Uhr

Wedel | „Die Sepa-Umstellung hat uns einige Mitglieder gekostet“, bilanzierte Bernd Vorwerk. Allerdings nur kurzfristig. Der Kassenwart des Fördervereins Reepschlägerhaus konnte auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch Entwarnung geben. Denn mit 109 Mitgliedern habe man aktuell 15 mehr als im Vorjahr. „Und die neuen Mitglieder zahlen mehr“, freute er sich. Auf eine Beitragserhöhung habe der Vorstand, der seit 2012 im Amt ist, bewusst verzichtet, dennoch stiegen die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen um über 20 Prozent.

Insgesamt habe sich die Finanzlage des Vereins, der sich um den Erhalt des Reepschlägerhauses kümmert und es für die Öffentlichkeit zugänglich macht, deutlich verbessert. 2012 hatte der Vorstand eine fast leere Kasse übernommen. Ende 2013 habe man ein Polster von knapp über 1600 Euro aufgebaut. Doch schlagen vor allem die Energiekosten tiefe Löcher ins Budget. „Jährlich fallen sieben bis acht Tausend Euro für Energiekosten an“, erklärte Vorwerk.

Erbaut wurde das ehemalige Handwerkerhaus 1758. „Eine Dämmung ist nicht möglich“, machte Vorwerk klar, dass nur wenig Einsparpotential besteht. Die Stadtwerke hätten bei Gesprächen kein Entgegenkommen gezeigt. „Wir müssen es noch mal versuchen“, appellierte Vorwerk auch an seine Vorstandskollegen.

Vorsitzende Anja Badners blickte in ihrem Jahresbericht vor allem auf die kulturellen Veranstaltungen im Reepschlägerhaus zurück. So fanden 2013 vier Konzerte und neun Ausstellungen statt. Nach rund zehn Jahren Pause gab es zudem wieder eine Lesung. Dies werde man auch in Zukunft fortsetzen. Besonders stellte sie das traditionelle Adventskonzert heraus. Dies wird 2014 zum 27. Mal stattfinden – am 28. November um 19 Uhr – mit Adelheid Krause und Waldemar Wirsing.

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands wurden die beiden Kassenprüfer Helge Kösling und Rainer Karnstädt in ihren Ämtern bestätigt.

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