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Wedel-Schulauer Tageblatt

12. Dezember 2017 | 04:05 Uhr

Die Beachboys des TSV Heist

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Volleyball Im Sommer spielen die Freizeitsportler auf dem Sandplatz / Interessierte ab 14 Jahren sind willkommen

Dirk Peters zieht sich die Sportschuhe aus, wirft sie in den Sand und geht barfuß gemessenen Schrittes zum Netz. Mit präzisen Handbewegungen streift er das gelbe Seitenstück des Volleyballnetzes von vorn bis hinten aus, zweimal, dreimal. Nun sind die Spuren des Regens beseitigt und die Feldtrennung hängt nach seinem Geschmack. Die Mitglieder der Volleyballsparte des TSV Heist lieben es, in der Sommersaison nicht freitags von 20 bis 22 Uhr in der Wilhelm-Grote-Halle an der Hauptstraße trainieren zu müssen, sondern bei gutem Wetter auf dem Sandfeld nahe dem Jugendtreff „Achterbahn“ auf dem alten Sportplatz zu spielen. Sogar bei leichtem Nieselregen, wie TSV-Vorsitzender Stefan Krüger versichert.

Die Freizeitsportgruppe wurde Ende 2008 von Peters und Krüger gegründet. Beim Mixed-Team steht der Spaß im Vordergrund. Es wird zwar locker gezählt, aber niemand macht ein Drama aus Ballverlusten. Das war bei Peters früher anders. Der heute 50-Jährige  hat mit 16 Jahren das Rückschlagspiel für sich entdeckt. Und bei zahlreichen Teams gekämpft, bei den Hamburger Vereinen Ottensen 93, Comet Blankenese und für den Eimsbüttler TV war er sogar in der zweiten Bundesliga aktiv. Kein Wunder also, dass er in seiner neuen Heimatgemeinde Heist, vor 14 Jahren zog er ins Dorf, auch ein neues sportliches Zuhause finden wollte.

Den Sandplatz haben die TSVler im vergangenen Jahr mit viel Eigenleistung auf Vordermann gebracht. Insgesamt 7000 Euro hat das gekostet. Das Training im Feinsandbett ist deutlich anstrengender als in der Halle, erläutert Peters: „Man muss mehr vorausschauen und kann nicht so springen.“ Dafür seien die Spiele actionreicher. „Man ist eher bereit, sich hinzuschmeißen“, so der Trainer. Die Spieler sind im Alter von 30 bis 60 Jahren, die meisten stammen aus Heist, aber auch Elmshorner und Haseldorfer sind dabei.


Handtuch und Getränke sind mitzubringen


Wer sich ausprobieren möchte, ist stets willkommen, auch Jugendliche ab 14 Jahren. Trainiert wird mittwochs von 19 bis 21 Uhr. Mitzubringen sind sportliche Kleidung, ein Handtuch, um sich vom Sand befreien zu können, und bei starkem Sonnenschein eine Sonnenbrille und Schirmmütze sowie etwas zu trinken. „Ich spiel allerdings ungern mit Brille, weil der Schweiß so runterläuft“, verrät Peters verschmitzt lächelnd. Wer mehr wissen möchte, kann einfach vorbeikommen oder TSV-Chef Krüger unter Telefon (01  51) 50  61  41  63 anrufen.

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