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Solide Finanzen : Der Wedeler TSV ist wieder gut aufgestellt

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Dass der TSV momentan finanziell gut aufgestellt ist, liegt an der neuen Finanzordnung, die nach der letzten Jahreshauptversammlung aufgestellt worden ist.

Wedel | Der Wedeler TSV ist aus der Krise raus. „Wir können uns noch nicht zurücklehnen“, sagt Vorsitzender Matthias Dugaro (Foto) im Gespräch mit dieser Zeitung. „Der Verein ist aber auf einem guten Weg, die Situation stabil.“ Kurz vor der Mitgliederversammlung, die auf den 24. März terminiert ist, zieht der Vorsitzende von Wedels größtem Sportverein nach einem Jahr voller Reformen ein positives Resümee.

Dass der TSV momentan finanziell gut aufgestellt ist, liegt in erster Linie an der neuen Finanzordnung, die nach der letzten Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2016 aufgestellt wurde. Weg vom Spartendenken hin zum Gemeinschaftsgefühl, lautete die Stoßrichtung. Wirtschaftlich bedeutete das: „Die einzelnen Abteilungen arbeiten finanziell nicht mehr autark, sondern werden über ein Budget gesteuert“, erklärt Dugaro. Der Vereinsrat, ein Gremium in das alle Abteilungen zwei Vertreter hin entsenden, hat sich statt sonst vier Mal im Jahr bisher bereits 13 Mal getroffen. Denn für gemeinsame Planungen muss man Einblick in die anderen Projekte nehmen, erläutert der Vorsitzende. Austausch ist beim TSV wichtig geworden.

Für die finanzielle Situation weiterhin wichtig ist auch die Verpachtung der ersten Etage im Vereinszentrum. Der Vertrag mit der Stadt, die die Räume zur Unterbringung von Flüchtlingen angemietet hat, währt noch vier Jahre – mit der Option auf eine fünfjährige Verlängerung. „Auf die finanziellen Mittel sind wir momentan angewiesen“, bestätigt Dugaro. Allerdings will der TSV auch sein Sportangebot vergrößern und benötigt dafür möglicherweise den Platz.

Capoeira neu im Portfolio

Erste Erweiterungen im Programm sind die Verantwortlichen bereits im vergangenen Jahr angegangen. Mit dem brasilianischen Kampftanz Capoeira wurde eine völlig neue Sportart ins Portfolio aufgenommen. Der Reha-Sport beispielsweise wurde mit neuen Kursen erweitert. Auch hierfür sind Räume nötig. Die generiert der TSV, indem er der Kita der Lebenshilfe, die auch Räume im Vereinszentrum belegt, den Vertrag nicht verlängerte, berichtet der Vorsitzende. „Wir wollen uns auf unsere Kernkompetenz besinnen“, erklärt er: Sport so günstig und vielfältig wie möglich anzubieten.

Wichtig für die Mitglieder ist die Nachricht, dass die Konsolidierung ohne weitere Gebührenerhöhungen auskommt. „Die Beiträge bleiben stabil“, versichert Dugaro. Zudem ist die Austrittswelle, die den Verein 2015 überrollte, gestoppt. Seit einem Dreivierteljahr zählt der Sportverein konstant gut 2600 Mitglieder. Dennoch würde sich der Vorsitzende freuen, wenn gerade auch die vielen passiven Unterstützer zurückkämen. Eine passive Mitgliedschaft kostet nur wenige Euro.

Mit seinem Vorstand ist der Vorsitzende sehr zufrieden. „Wir sind ein Top Team und arbeiten gut zusammen“, bekennt er. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich sein Vize, Lars Winkelmann, und der Leiter der Finanzen, Sven Behrendt, auf der Mitgliederversammlung bei den Wahlen für eine weitere Periode zur Verfügung stellen.  

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erstellt am 01.Feb.2017 | 12:00 Uhr

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