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Neue Skater-Bahn in Heist : Der Traum eines Neunjährigen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Bau der Anlage am neuen Sportplatz an der Hamburger Straße kostete 70.000 Euro - und ist einer Unterschriftenaktion zu verdanken.

Jubel bei den Nachwuchs-Skatern in Heist: Am Freitag konnte die 70.000-Euro teure Anlage von den Jungen und Mädchen im Beisein von Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) erstmals genutzt werden. Die Bahn wird sicherlich auch viele Sportler aus der Nachbargemeinde anziehen, denn sie befindet sich am neuen Sportplatz an der Grenze zu Moorrege.

Zur Einweihung kamen gleich drei weitere Bürgermeister auf das Gelände des TSV Heist. Neumann begrüßte seine Amtskollegen Karl-Heinz Weinberg (CDU) aus Moorrege sowie Walter Rißler (CDU) aus Holm, der auch Amtsvorsteher ist, sowie Projektleiter Uwe Denker vom Team 7 des Amtes Moorrege.

Im Mittelpunkt aber stand Patrick Kaland. Als Neunjähriger hatte er solange Unterschriften seiner Spielgefährten gesammelt, bis er mit einer prallen gefüllten Petitionsmappe unter dem Arm in Neumanns Amtsstube aufkreuzte. Drei Monate später wurde er ungeduldig: „Wann steht das Ding endlich?“, hakte er nach.

Bis es soweit war, übte sich der Junge zwei Jahre lang in Geduld und sammelte im Umgang mit Politik und Verwaltung Erfahrungen für sein ganzes Leben. Und: „Mindestens einen Kopf größer bist du darüber geworden“, schätzte Neumann. Um so unbändiger freuten sich Patrick und seine Freunde, dass die Anlage an der Hamburger Straße ihnen endlich zur Verfügung steht. Aufmerksam nahmen sie Neumanns Erklärung an, warum so viel Zeit für den Bau notwendig war: Die Bauzeit selbst habe nicht einmal zwei Monate betragen, aber erstmal musste die Politik für das Vorhaben erwärmt werden. Die benötigten Gutachten brauchten ihre Zeit. Die Finanzierung musste auf soliden Füßen stehen. Ausschreibungen hatten ihre Fristen. Dann erst konnte Diplom-Ingenieur Diethard Possehn von der Moorreger Firma Maschmann am 1. August Maschinen und Fachkräfte in Bewegung setzen.

Bei der Geldbeschaffung kam die AktivRegion Pinneberger Marsch und Geest zu Hilfe und machte 33.000 Euro aus EU-Mittel locker. Daran soll ein Schild erinnern, das Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen als Vertreterin der Organisation mitgebracht hatte.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 12:00 Uhr

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