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Moorrege : Der SoVD ist nach Rücktritten in der Krise

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bis Mai muss ein neuer Vorstand gefunden werden.

shz.de von
erstellt am 31.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Moorrege | Eigentlich sollte am vergangenen Wochenende in der Begegnungsstätte An’n Himmelsbarg in Moorrege die Hauptversammlung des Sozialverbands (SoVD) Moorrege-Heist-Holm stattfinden. Da der Ortsverband zurzeit aber ohne funktionstüchtigen Vorstand ist – Vorsitzender Dieter Buckesfeld und andere Mitglieder sind aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten – musste die Veranstaltung kurzfristig in eine „Einladung zur Ehrung der Jubilare“ bei Kaffee und Kuchen umfirmiert werden.

Der Ortsverband wird bereits seit einigen Wochen vom Kreisverbands kommissarisch geleitet. Bis Mai müssen die Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt haben, sonst droht das Aus. Vom alten Vorstand waren nur der Stellvertreter Hans-Günter Samoray, die Beisitzerin Helga Dührkop und die Sprecherin der Revisoren Anke Neitzke anwesend. Alle drei wurden für ihre langjährige und treue ehrenamtliche Arbeit mit einem Geschenkkorb und einer Urkunde ausgezeichnet.

Vom Kreisverband waren die stellvertretende Vorsitzende Siegrid Tenor-Alschausky und Kreisgeschäftsführerin Katrin Oberjat zu Gast in Moorrege. Sie informierten die 63 anwesenden Mitglieder über neue sozialpolitische Entwicklungen. Themen waren der als notwendig erachtete Mindestlohn, welcher auch für spätere Renten wichtig sei, drohende Altersarmut und die Notwendigkeit, sich über Umbauten aufgrund von körperlichen Beschwerden zu informieren.

Das Schlusswort hatte Heists Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU), welcher eine Fusion mit anderen Ortsverbänden aufgrund eines fehlenden Vorstands als „äußerst schade“ empfinden würde. Für Neumann sei es nur eine absolute Notlösung. Der Bürgermeister appellierte an die Mitglieder, sich ehrenamtlich für ihren Verein zu engagieren, damit auf jeden Fall die so wichtige Geselligkeit aufrecht erhalten werden könne.

Urkunden und Abzeichen gab es für folgende Jubilare: Annegret und Karl-Heinz Mißler, Margot Rickers, Rudi Stage, Monika und Manfred Schaefer, Matthias Ursel sowie Uwe Seismann für zehn Jahre. Seit 20 Jahre  dabei sind  Frank Kohlborn, Christine Brügmann, Maria Neubauer, Elke Schwichow, Herbert von Glahn, Werner Graeber und Mika Bauer. Seit 30 Jahren dabei sind Ellen Weißhahn, Waltraut Holtorf und Ulrich Scheiba.  
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