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Basketball : Der SC Rist verliert in Stahnsdorf, besiegt aber Bochum

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Im zweiten Anlauf in die Playoffs.

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2015 | 17:48 Uhr

Wedel | Die Basketballer des SC Rist haben am Doppelspieltag der Zweiten Bundesliga ProB Nord die Chance, sich  vorzeitig für die Playoffs zu qualifizieren, erst im zweiten Anlauf genutzt. Einem 69:85 (33:50) beim RSV Eintracht Stahnsdorf (Brandenburg) ließen die Wedeler keine 36 Stunden später vor  der Rekordkulisse von 880 Zuschauern am Jugendtag des SC Rist in der Steinberghalle ein phasenweise furioses 79:58 (44:32) über die VfL AstroStars Bochum folgen.

„Wir konnten es kaum er warten, aufs Feld zu gehen und das nachzuholen, was wir in Stahnsdorf noch verpasst haben“, sagte ein glücklicher Rist-Headcoach Michael Claxton. Inspiriert worden waren er und seine Spieler vor allem von der großen und stimmungsvollen Kulisse. „Es ist toll, wenn fast 900 Zuschauer ihr Team anfeuern.“   Wiedergutmachung  für die Pleite  vor den Toren Berlins betreiben zu können, sorgte  bei den Pro-B-Akteuren für reichlich Motivation.  „Wir haben gegen Stahnsdorf sehr schlecht verteidigt“, sagte Rist-Kapitän Christoph Roquette, der in Brandenburg 15 Punkte erzielte und sich damit zusammen mit Topscorer  Brandon Spearman (25) noch am energischsten gegen die neunte Saisonpleite wehrte.

Die Gastgeber hatten zudem ein Mittel gefunden, Rist-Spielmacher Diante Watkins fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. „Das war ein Warnschuss für uns, aus dem wir aber die richtigen Lehren gezogen haben“, sagte Claxton nach dem Duell mit den Bochumern am Sonntag. In vertrauter Umgebung drehten seine Spieler den Spieß um, führten nach zehn Minuten deutlicher (28:9)  als sie zum selben Zeitpunkt in Brandenburg zurückgelegen hatten.Das schockte die Gäste aus dem Westen, die zudem auch noch miserabel trafen und erst in der zweiten Halbzeit ein ernsthafter Gegner waren. 

Zu diesem Zeitpunkt allerdings führten die Wedeler schon so deutlich, dass an eine Wende  aus Bochumer Sicht nicht mehr zu denken war. „Wir haben die richtige Intensität gehabt, um zu zeigen, dass wir ein gutes Team sind,“ sagte Michael Claxton. Den Beweis dafür liefern können die Wedeler nun am kommenden Sonnabend, wenn sie am vorletzten Spieltag der regulären Pro-B-Saison zum Spitzenspiel beim  aktuellen Tabellenführer Rostock Seawolves gastieren werden.

RSV Eintracht Stahnsdorf – SC Rist Wedel 85:69 (50:33); SC Rist Wedel (Punkte): Brandon Spearman (25), Christoph Roquette (15), René Kindzeka (7), Fabian Böke (6), Paul Owusu (5), Denzell Erves (4), Fabian Strauß (3), Diante Watkins, Christopher Geist (je 2), Jonas Laatzen. Spielfilm (Viertel): 26:14, 24:19, 20:16, 15:20.
SC Rist Wedel – VfL AstroStars Bochum  79:58 (44:32); SC Rist (Punkte): Brandon Spearman (23), Denzell Erves (16), Diante Watkins, Christoph Roquette (je 13), Fabian Strauß (6), Fabian Böke (4), Paul Owusu, René Kindzeka (je 2), Lennard Larysz, Jens Hirschberg, Christopher Geist, nicht eingesetzt: Jonas Laatzen. Spielfilm (Viertel): 28:9, 16:14, 13:17, 22:18.
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