Reepschlägerhaus Wedel : Der neue Vorstand erbt die alten Probleme

Bernd Vorwerk (r.) ist neuer Vorsitzender des Förderkreises.
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Bernd Vorwerk (r.) ist neuer Vorsitzender des Förderkreises.

Den Vorsitz übernahm der langjährige Kassenwart Bernd Vorwerk. Der bisherige Schriftführer Joachim Röhrig ist jetzt für die Kasse zuständig.

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05. Juli 2016, 10:00 Uhr

Wedel | Der Förderkreis des Wedeler Reepschlägerhauses hat einen neuen Vorstand. Den Vorsitz übernahm der langjährige Kassenwart Bernd Vorwerk. Der bisherige Schriftführer Joachim Röhrig ist jetzt für die Kasse zuständig. Anna Goldmund zog als neue Schriftführerin in die Vorstandsriege ein. Irene Bier bleibt Ansprechpartnerin für Musikveranstaltungen und die bisherige Vorsitzende Anja Badners kümmert sich auch weiterhin um die Kontakte zur Kunst.

Mit etwa 25 Teilnehmern sprengte die Mitgliederversammlung des Förderkreises fast schon den räumlichen Rahmen der Veranstaltung. „Vor zwei Jahren waren nur acht Leute dabei“, erinnerte sich Vorwerk. Vor seiner Wahl zum Vereinschef legte er zum letzten Mal den Finanzbericht vor. Demnach sind die Konten des Vereins dank etlicher großer Spenden gut gepolstert. Allein die Trauergäste bei der Beerdigung des langjährigen Teestubenbetreibers Werner Wietek haben mit mehr als 2000 Euro dazu beigetragen. Dieses Geld werde jetzt für eine gründliche Instandsetzung des von Wietek angelegten Gartens verwendet, kündigte der neue Vorsitzende an.

Wie es mit der Teestube weitergehen soll, ist aber noch unklar, denn für eine neue Lizenz seien viele neue Behördenauflagen zu erfüllen, räumte Vorwerk ein. Es gehe hauptsächlich um verschärfte Brandschutz- und Hygienevorschriften. Dank einer Übergangslizenz könne die Teestube noch bis Ende August betrieben werden. Bis dahin müsse man eine Lösung zur Behebung der Mängel finden. Auf die Einnahmen der Gastronomie könne der Förderverein jedenfalls nicht verzichten.

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