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Wedel-Schulauer Tageblatt

22. Oktober 2017 | 23:44 Uhr

Heist : Der Babywald bekommt Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

21 Bäume für Neugeborene in Heist gepflanzt. Fläche am Fladweg soll laut Bürgermeister Jürgen Neumann weiter wachsen.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 10:00 Uhr

Heist | „Wir haben erstmals über 20 Bäume gepflanzt“, freute sich Jürgen Neumann (CDU). Der Bürgermeister der Gemeinde Heist begrüßte am Wochenende weit mehr als 100 Gäste im Babywald am Fladweg. 21 Kinder, die zwischen dem 1. August 2013 und dem 31. Juli 2014 zur Welt kamen, erhielten am Sonnabend ihren persönlichen Baum mit ihrem Namensschild. „Leider sind drei weggezogen, sonst wäre die Zahl noch größer ausgefallen“, sagte Neumann.

Vor sechs Jahren wurden erstmals Bäume für die neugeborenen Heistmer Kinder gepflanzt – als Ausgleich für Pflanzen, die einem Industriegebiet weichen mussten. Damals entstand die Idee des Babywalds, um in das „Ökokonto“ – einem Naturschutzinstrument auf kommunaler Ebene – einzuzahlen. „Heute müssen wir das nicht mehr, sondern machen es gerne“, sagte Neumann, der sich über die positive Resonanz freute. Mittlerweile seien mehr als 120 Bäume vom Bauhof gepflanzt worden und das Gemeindeoberhaupt stellte klar: „Wir haben hier noch ganz viel Platz, um den Wald in den nächsten Jahren weiter wachsen zu lassen.“ Viele Eltern hatten außer dem Nachwuchs, Großeltern, Freunde und Verwandte mitgebracht. Mit Bohrmaschine oder Schraubenzieher wurden die Namensschilder der Kinder angebracht und anschließend zahlreiche Erinnerungsfotos geschossen. „Das ist immer einer der schönsten Termine des Jahres“, sagte der Bürgermeister, der scherzhaft die richtige Anbringung der Namensschilder prüfte. Kritik gab es vom Bürgermeister keine, der allen anwesenden Eltern eine Urkunde für den gepflanzten Baum überreichte. Einige Mütter und Väter hatten noch vor Ort die Pfähle, an denen die Namensschilder der Kinder angebracht wurden, mit Farben oder Bändern verschönert. „Wer möchte, kann seinen Pfahl mit nach Hause nehmen und dort verschönern“, forderte Neumann die Eltern auf, Farbe in den Wald zu bringen. Einen Hinweis hatte er aber: „Denken Sie bitte daran, den Pfahl wieder vorbeizubringen, damit Ihr Kind später auch seinen Baum findet.“

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