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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:13 Uhr

Wedel : Das Personal-Karussel dreht sich

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nach dem Bruch der Wedeler SPD-Ratsfraktion: Großes Stühlerücken in Ausschüssen und Gremien zum neuen Sitzungsjahr.

shz.de von
erstellt am 03.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Neues Jahr, neue Besetzung von zahlreichen Polit-Posten. Nach dem Bruch der SPD-Fraktion hat sich das Personalkarussell kräftig gedreht - teils auch an exponierter Stelle. Denn die neuen Machtverhältnisse in der Selbstverwaltung haben nicht allein Stühlerücken in den einzelnen Fachgremien zur Folge, sondern wirken sich auch auf die Zugriffsrechte auf Vorsitze und Ämter aus.

Beispiel Stellvertreter der Stadtpräsidentin. Während Renate Palm (WSI) nach gescheitertem Abberufungsantrag im Amt bleibt, haben die Vertreter von Grünen und Christdemokraten die Ränge getauscht. CDU-Ratsherr Ulrich Kloevekorn ist künftig nicht mehr Zweiter, sondern Erster stellvertretender Stadtpräsident und beerbt damit Grünen-Ratsfrau Aysen Ciker, die jetzt Zweite Stellvertreterin ist.

Nachdem Grünen-Fraktionsvorsitzende Gertrud Borgmeyer ihr Mandat als Dritte stellvertretende Bürgermeisterin niedergelegt hatte, musste auch diese Posten neu besetzt werden. Grüne haben das Vorschlagsrecht der gleichberechtigten SPD zugestanden. Die hat Parteichef Lothar Barop nominiert, der auch gewählt wurde.

Schwarz-grüner Wechsel im UBF

Was die Ausschussvorsitze angeht: Auch da hat es einen schwarz-grünen Tausch gegeben. Chef des Umwelt-, Bau- und Feuerwehrausschusses (UBF) ist fortan der bisherige Vizevorsitzende Thomas Grabau (Grüne). Seinen Stellvertreterplatz nimmt Kloevekorn ein, der bislang das Gremium leitete. Drei weitere Stellvertreterposten sind ebenfalls neu besetzt: Statt Manfred Eichhorn (SPD) ist künftig Grünen-Ratsherr Olaf Wuttke Vizechef des Planungsausschusses. Jutta Kross (SPD) löst ihre Fraktionsvorsitzende Sophia Jacobs-Emeis als Jugend- und Sozialausschuss-Vizechefin ab. Und Birgit Neumann-Rystow (WSI) übernimmt den Vizevorsitz im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss von Borgmeyer.

In puncto Anzahl der Ausschussmitglieder bleibt dagegen für 2014 alles beim Alten: 13 Sitze. Die Grünen konnten sich mit ihrem Antrag auf Erhöhung auf 17 Sitze pro Fachgremium ebenso wenig durchsetzen wie die SPD mit ihrem Vorstoß, die Sitzzahl auf zwölf zu reduzieren. Die Fachausschüsse starten in der kommenden Woche in ihr neues Sitzungsjahr.

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