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Beirat Hetlingen : Das Land in die Pflicht nehmen

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Schulbeförderungskosten bleiben weiterhin Thema in Hetlingen.

Hetlingen | Der Versuch des Hetlinger Kinder- und Jugendbeirats, den Schulbeförderungssatz des Kreises Pinneberg zu kippen ist vorerst gescheitert. Die Kreisverwaltung verwies in einem Antwortschreiben darauf, dass die Bezuschussung im Schleswig-Holsteinischen Schulbildungsgesetz geregelt sei. „Das können wir so nicht hinnehmen“, sagte Beirats-Vize Florian Kleinwort.

Bis zur 10. Klasse muss montlich für die Busfahrkarte ein Eigenanteil von 7,50 Euro – also 90 Euro pro Jahr – entrichtet werden. Ab der Oberstufe steige dieser auf 38,30 Euro, macht 460,80 Euro pro Jahr. Auf Anraten von Gemeinderat Michael Rahn von der Freien Wahlgemeinschaft (FW) will der Jugendbeirat das Thema nun auf die Agenda des Kreistags bringen. Zudem sollen die örtlichen Landtagsabgeordneten angeschrieben werden, um eine Änderung in Kiel durchzusetzen.

Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder einen Antrag zur Stärkung des Grundschulstandorts Hetlingen. Die Ratsfraktionen, der Schulelternbeirat, der Schulverein und die Betreuungsklasse kommen am Dienstag, 25. November, ab 19.30 Uhr im Hetlinger Treff zusammen, um Konzepte zu erarbeiten, die Attraktivität zu steigern. „Schön wäre es, wenn sich daraus etwas wie ein Schulförderkreis entwickeln würde“, so der Beiratsvorsitzende Julius Körner.

Bis zur nächsten Sitzung will der Rat die Ergebnisse einer Befragung des Hetlinger Nachwuchses auswerten. 215 Fragebogen waren verteilt worden, 24 kamen ausgefüllt zurück. „Mit mehr habe ich auch nicht gerechnet“, sagte Körner, der dennoch von der Resonanz enttäuscht war. In einer ersten Auswertung seien das Sportangebot, die Natur und gute Luft, der Marschtreff und der Jugendraum positiv erwähnt worden.

Negativ stieß den jungen Hetlingern ab acht Jahren die Busverbindung auf – vor allem am Wochenende. Zudem gab es die Anregung an der Bushaltestelle Richtung Haseldorf ein Häuschen zu errichten. „Wir müssen jetzt die Details auswerten“, sagte Körner.

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erstellt am 20.Nov.2014 | 12:00 Uhr

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