Wahl in Wedel : CDU und FDP unterstützen Schmidt

WSI und Linke haben bislang weder einen Kandidaten präsentiert noch Unterstützung signalisiert.
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WSI und Linke haben bislang weder einen Kandidaten präsentiert noch Unterstützung signalisiert.

Die Christdemokraten und die Liberalen wollen eine dritte Amtszeit des amtierenden Bürgermeisters.

shz.de von
02. Dezember 2015, 00:33 Uhr

Wedel | Drei Monate vor der Bürgermeisterwahl haben sich Wedels CDU und FDP positioniert. Christdemokraten wie auch die Liberalen sprechen sich für Amtsinhaber Niels Schmidt (parteilos) aus und werben für die Wiederwahl des 55-Jährigen am 28. Februar.

Die Unterstützung von Schmidt seitens der CDU ist mit einstimmigem Votum auf der jüngsten Mitgliederversammlung beschlossen worden. Als Argumente für Schmidt nennt Stadtverbandsvorsitzender Michael Schernikau dessen Erfahrung und „hervorragenden Kenntnisse der Wedeler Verhältnisse sowie seine fachliche Ausbildung“. Insbesondere Schmidts Unabhängigkeit stellt Schernikau als Vorteil heraus. „Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir einen Bürgermeister, der auf Parteilinien keine Rücksicht nehmen muss, sondern der sich pragmatisch am Wohl der Stadt orientiert.“

Eine Spitze gibt es dabei gegen die Sozialdemokraten, die den 52-jährigen Bordesholmer Verwaltungsfachmann und SPD-Politiker Eckhard Frahm als Gegenkandidaten von Schmidt ins Rennen geschickt haben. „Eine Entscheidung der Ideologie“, kritisiert die CDU. Wedels SPD gehe es darum, „einen der ihren im Rathaus zu installieren, der Verwaltung und Stadt auf Parteilinie bringen soll“.

Fraktions- und Parteispitze der Liberalen betonen ihre Zufriedenheit mit Amtsführung sowie der persönlichen und fachlichen Eignung Schmidts. Laut FDP-Fraktionsvorsitzender Renate Koschorrek bringe er „so ziemlich alles mit, was eine Stadt sich von einem Bürgermeister nur wünschen kann: Professionalität und Engagement, Leidenschaft für die Aufgabe und Erfolge im Miteinander von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und Politik“. Koschorrek lobt zudem Schmidts Sachkenntnis in allen wesentlichen Fragen und dessen Bürgernähe.

WSI und Linke haben bislang weder einen Kandidaten präsentiert noch Unterstützung signalisiert. Die Grünen haben jüngst mit Claudia Wittburg einer dritten Bewerberin ein Forum geboten. Positioniert hat sich die Partei jedoch ebenfalls noch nicht.

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