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Olympia in Hamburg : CDU sieht auch für Wedel viel Potenzial

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Landstagsabgeordneter Hans-Jörn Arp will die Spiele nutzen, um die Infrastruktur im Großraum Hamburg auszubauen.

shz.de von
erstellt am 23.Apr.2015 | 09:30 Uhr

Wedel | „Die Olympischen Spiele in London hatten 2012 zehn Millionen Besucher in 14 Tagen.“ Spätestens als der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp (CDU) diese Zahlen in den Raum warf, war allen Besuchern des Bürgerforum klar, welche Auswirkungen Olympia 2024 in Hamburg auch auf den Speckgürtel der Hansestadt haben würde. Vorwiegend positive Auswirkungen, betonte Arp. Der Landespolitiker sprach auf Einladung der Wedeler Christdemokraten im Elbe1 über die möglichen Sommerspiele in der Elbmetropole.

„Olympia strahlt auf das Umland aus“, betonte der Abgeordnete aus Wacken. Städte wie Barcelona und München würden heute noch von den Olympischen Spielen 1992 und 1972 profitieren. Der Imagegewinn sei enorm. Doch auch in Sachen Infrastruktur könnten die Spiele viel in der Region und in ganz Norddeutschland bewegen, sagte Arp. Hamburg fehle ein Autobahnring um die Stadt, der durch Olympia-Mittel angeschoben werden könne. Der Fährverkehr auf der Elbe müsse ausgebaut und das Bahnnetz attraktiver gestaltet werden. Für die Wedeler als Hamburger Nachbarn hatte Arp daher einen Auftrag: Werbung für die Spiele. Wer in der Hansestadt arbeite oder einkaufe, solle mit Hinblick auf den Volksentscheid im September für Olympia trommeln.

Der CDU-Chef aus Wedel, Michael Schernikau, hatte dann noch ein paar konkrete Visionen für die Rolandstadt parat. Die Sportstätten der Stadt könnten durchaus als Trainingsstandorte für Olympia-Teams in Frage kommen. „Dafür müssen wir sie allerdings pflegen und den ausgezeichneten Zustand bis 2024 erhalten.“ Mögliche Investitionen in das Kombibad könnten durch Olympiamittel erleichtert werden. Die Fährverbindung Wedel-Jork hält der CDU-Chef im Fall der Spiele für „zwingend“. Angesichts der zu erwartenden Besucherzahlen könnte sich Schernikau vorstellen, sowohl das Hotelprojekt am Hafenkopf als auch am Kombibad in Angriff zu nehmen.

Auch Christian Fuchs von der Wedeler Mittelstandsvereinigung versprühte Optimismus: „Olympia würde einen Boom auslösen.“ Sein Verein habe in 300 Betrieben nach Meinungen zu den Spielen gefragt: „Alle sind hellauf begeistert.“ Für organisatorische Herausforderungen in der Rolandstadt versprach Fuchs innovative Lösungen lokaler Unternehmer.

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