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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. November 2017 | 13:40 Uhr

Businesspark: „Keine Lärmverschiebung“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Einstimmiges Votum für B-Plan-Änderung / Stadt verhandelt im Rechtsstreit mit Anwälten der Gegenseite

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Der Planungsausschuss hat einstimmig die Änderung des B-Plans 88 Businesspark Elbufer beschlossen. Mit dem Verfahren soll insbesondere der Lärmkonflikt zwischen der Wohnbebauung am Hamburger Leuchtfeuerstieg und dem in Wedel geplanten direkt benachbarten Gewerbegebiet gelöst werden, heißt es in der Stellungnahme der Verwaltung. Wie berichtet hatte ein Rissener Anwohner einen Normenkontrollantrag beim Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht (OVG) eingereicht. Das OVG hatte daraufhin im Januar den Businesspark-B-Plan für rechtswidrig erklärt und vorläufig außer Vollzug gesetzt. Bedeutet Baustopp respektive keine Erteilung von Baugenehmigungen für interessierte Investoren. Das Projekt „Elbcube5“ – fünf Bürotürme in erster Reihe, die ein Wedeler Investor realisieren will – liegt damit auf Eis.

Mit einem neuen Lärmgutachten sollen alte Fehler jetzt behoben werden. Die SPD verdeutlichte, dass nicht nur die Schutzbedürftigkeit der Rissener Wohnbebauung, sondern auch die des Wohngebiets direkt neben dem Kraftwerk am Elbhochufer berücksichtigt werden müsse. „Eine Zunahme von Ost nach West darf es nicht geben“, so SPD-Sprecher Manfred Eichhorn. Ein Wedeler Anwohner geht ebenfalls juristisch gegen den B-Plan 88 vor. „Es ist auch unsere Ziel, keine Lärmverscheibung Richtung Wedel vorzunehmen“, so Bürgermeister Niels Schmidt. Aktuell sei die Stadt in Gesprächen mit den Anwälten der Kläger und hoffe auf eine schnelle Einigung. „Aber egal ob sie kommt: Wir sollten auf jeden Fall den B-Plan ändern“, so Schmidt.

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