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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. August 2017 | 12:45 Uhr

Bürgerbefragung über Neubaugebiet

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Einladung Sonnabend Info-Veranstaltung im Zelt / Stimmabgabe bis 8. Mai

Soll Haseldorf rasant oder langsam wachsen? Diese Frage beschäftigt seit Monaten Kommunalpolitiker und Bürger. Am morgigen Sonnabend können sich die Marschmer einen Eindruck davon verschaffen, was sich Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) und seine Fraktion vorstellen. Auf dem Gelände des geplanten Neubaugebiets Bi de Feldmöhl gibt es Informationen aus erster Hand. Ab 11 Uhr werden von der Gemeinde beauftragte Ingenieure in einem Zelt die Zukunftsvisionen vorstellen. Passend dazu ist im Dorf eine Einwohnerbefragung zur Ausweisung eines neuen Wohnbaugebiets angelaufen.

Mitte März sollten während der Sitzung des Gemeinderats von der CDU-Mehrheitsfraktion eigentlich Nägel mit Köpfen gemacht und die Ausweisung eines Baugebiets mit 50 Plätzen beschlossen werden. In nichtöffentlichen Sitzungen war zuvor alles Notwendige beraten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit sollte grünes Licht gegeben werden. Dafür hatte es herbe Kritik seitens SPD und Freie Wähler gehagelt. Doch dann die Überraschung im Haseldorfer Hof: Die Tagesordnung wurde umgeschmissen, die etwa 40 Zuhörer durften im Saal bleiben und Schölermann verblüffte mit der Mitteilung in Sachen Neubaugebiet eine Einwohnerbefragung zu starten (wir berichteten).

Dem Fragebogen liegt eine zweiseitige Erläuterung bei. Statt von bisher 50 Plätzen ist nun von der Schaffung von zirka 40 Bauplätzen die Rede. „Hierbei handelt es sich um eine Planung für die kommenden fünf bis zehn Jahre“, heißt es. Das Neubaugebiet soll über eine neu zu errichtende, lang gezogene Straße von der Hauptstraße aus erschlossen werden. Die Einmündung liege, so das Infoschreiben, neben dem Parkplatz an der Feuerwache.

Die Schaffung zusätzlicher Wohnbauplätze diene dazu, dem Nachwuchs in der Gemeinde Haseldorf die Chance zu bieten, sich innerhalb der Gemeinde eine eigene Existenz aufzubauen. Darüber hinaus könne die Schaffung eines neuen Wohnbaugebiets zur Aufrechterhaltung der Schule sowie der Kindertagesstätte beitragen, da mit Zuzug beziehungsweise Nachwuchs zu rechnen sei.

Der Fragebogen soll bis Montag, 8. Mai, an das Amt Geest und Marsch Südholstein (Gums), in der Amtsstraße in Moorrege oder im Bürgerbüro Haseldorf, Hauptstraße 23, abgegeben werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, das Schreiben im Rahmen der Landtagswahl im Wahllokal (Haseldorfer Hof) einzureichen.

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