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Wedel-Schulauer Tageblatt

13. Dezember 2017 | 14:47 Uhr

Wedel : Breitner baggert im Hafen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Feierlicher "Spatenstich" mit Innenminister Breitner: Wedels Groß- und Prestigeprojekt Hafenumbau lockt die Kieler Politprominenz in die Stadt.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Vor sechs Monaten reiste Ministerpräsident Thorsten Albig (SPD) an, um den Zuwendungsbescheid über 9,1 Millionen Förder-Euro persönlich zu übergeben. Gestern zog Innenminister Andreas Breitner (SPD) nach und setzte mit der ersten Baggerschaufel den symbolischen Startschuss: Wedels Groß- und Prestigeprojekt Hafenumbau lockt die Kieler Politprominenz in die Stadt. Er sei beeindruckt, sagte Breitner: „Das Projekt spricht für sich, wenn man es erstmal gesehen hat.“

Das Hafenbecken 30 Meter breiter und 60 Meter kürzer, ein neuer, repräsentativer Hafentorplatz und eine begehbare Quermole – der Beginn der Umbauarbeiten lockte viele Gäste aus Kommunalpolitik, Verwaltung und Nachbarschaft an. Zwischenzeitlich habe er durchaus befürchtet, mit dem Innenminister allein den Spaten zu setzen, gab Bürgermeister Niels Schmidt zu. Und spielte damit einerseits auf die allgemeine Kritik an dem Großprojekt, mehr allerdings noch auf die letzten Verzögerungen beim Einrichten der Baustelle an. Sie sei, so scherzte Schmidt, auf die Aufforderung des Ministerpräsidenten hin, Schlafbaustellen – auf Autobahnen – anzugeben, sogar schon als eine solche gemeldet worden.

Eine fundierte Vorbereitung ebenso wie die konkreten Planungen beanspruchten Zeit, unterstützte Breitner den Bürgermeister. „Wir kommen jetzt von der Phase des Redens in die Phase des Machens“, munterte er alle Ungeduldigen – für die er absolutes Verständnis habe – auf. „Die Zweifel an der Realisierung werden den Erwartung auf die Eröffnung weichen“, da sei er sich sicher.

Wedel rückt ans Wasser, Wedel hebt seine Potenziale, Wedel wird noch attraktiver: „Das Projekt ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen“, sagte Breitner. Aber auch alle Einwohner profitierten. Der Mensch identifiziere sich mit seiner Stadt dann, wenn sie unverwechselbar bleibe: „Und Wedels Ansicht bleibt unverwechselbar“, rief er. Weil sie die richtige Mischung aus Tradition und Moderne gefunden habe.

Schmidt ging auf Kritik an dem Projekt ein: „Menschen reagieren auf Veränderungen allgemein eher skeptisch“, gab er zu bedenken. Und bekannte, dass die Ungeduld der Bürger sehr strapaziert worden sei. „Wir kamen schon in Erklärungsnot.“ Doch jetzt endlich geht es los. „Heute ist ein guter Tag für Wedel“, versicherte er.

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