zur Navigation springen

Poetry Slam auf der Batavia : Brachialliterarischer Kaminabend

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

"Aufwachen, es brennt": Slam-Monster Sven Kamin präsentiert sein erstes Solo-Programm auf dem Theaterschiff.

Eine literarische Gewitterfront rollt auf Wedel zu. Lokalmatador Sven Kamin, erster niedersächsisch-bremischer Poetry-Slam-Landesmeister und vierter bei den Deutschen Slam Meisterschaften 2012 in Heidelberg, präsentiert auf dem Theaterschiff Batavia (Brooksdamm) sein erstes Solo-Programm: „Aufwachen, es brennt! – Ein brachialliterarischer Kaminabend im Dichterschein.“

Den Wedelern ist Kamin vor allem als Moderator des Wedel Schädel Poetry Slams bekannt. Mit seiner eindrucksvollen Bühnenpräsenz und seinen intensiven Texten hat der Bühnendichter und Sänger bereits zahlreiche Poetry Slams gewonnen und beim Finale der niedersächsischen Meisterschaften 1100 Zuschauer in der ausverkauften Staatsoper Hannover in seinen Bann geschlagen.

Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit, bei dem das Publikum über den Sieger des Abends entscheidet. Dabei überzeugt der gebürtige Bremer vor allem mit seiner Vielseitigkeit: Von der norddeutschen Schauerballade bis hin zum ekstatischen Scheibenwischer-Rap beherrscht Kamin alle Register der literarischen Klaviatur. Da wechselt ausgelassener Spaß mit kritischen Tönen. Da laufen Gedichte Amok, da wird Minne gesungen und getanzt, als ob niemand zuschaut. Denn: „Wer sich auf eine Bühne stellt, der sollte etwas zu sagen haben“, findet der 34-Jährige.

In seinem ersten Solo-Programm präsentiert Kamin die Erfolgstexte aus seinem Slam Repertoire. Dazu macht der Sänger immer wieder von der Gitarre Gebrauch, um auch musikalisch zu unterhalten. Karten für 13 Euro – Schüler und Studenten zahlen zehn Euro – gibt es in der Tageblatt-Geschäftsstelle und im Glimmstengel (beide Bahnhofstraße). Tickets können auch unter (0 41 03) 8 58 36 sowie online reserviert werden.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 12.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen