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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. November 2017 | 19:47 Uhr

Wedel : Besucheransturm auf Wedels Hafenfest

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Drei tolle Tage ohne Auseinandersetzungen aber mit viel Spaß gab es am Hafen in Wedel.

Tim, Melanie, Philipp, Jasmin und Michael Leonhardt-Koletzki hatten es sich am Sonnabend unweit der großen Hauptbühne gemütlich gemacht. Von der Picknickdecke aus überblickten sie die Festmeile beim Hafenfest und parallel die Elbe, wo die letzten Schiffe in der Abenddämmerung fahren. „So macht es richtig Spaß“, sagte Melanie Leonhardt-Koletzki.

Obwohl etwa 6000 Besucher vor der Hauptbühne bei Top-Act Max Mutzke mitsangen, mitwippten und tanzten, fanden sich einige Meter weiter immer wieder Plätze, um Picknickdecken und Liegestühle aufzustellen – mit perfektem Elbblick, um auch das große Höhenfeuerwerk zu verfolgen. Dabei meldeten die Organisatoren Besucherrekorde – für alle drei Tage.

„Der Freitag war der bestbesuchte Freitag, den wir bisher hatten“, bilanzierte Claudia Reinhard, Geschäftsführerin von Wedel Marketing. Schon eine Stunde vor dem Start des Bühnenprogramms waren alle Sitzplätze besetzt und hunderte Besucher schlenderten über die Hafenmeile. „Es war für einen Freitag schon ungewöhnlich voll“, so Reinhardt.

Der Sonnabend startete etwas verhalten, aber mit der Sonne kamen in der Mittagszeit auch die Besucher und strömten auf die Sportmeile, um sich bei den Vereinen aus Wedel und Umgebung in verschiedenen Sportarten auszuprobieren. Auf der Hauptbühne zeigten Einradfahrer, Boxer, Cheerleader und Tänzer ihr Können. „Die Aufteilung von Sport und Kultur war neu, aber sehr erfolgreich“, stellte Reinhard zufrieden fest. Sonntag schlugen die karitativen und Kultur-Vereine auf dem Rasen auf mit jeder Menge Mitmachaktionen, die regen Anklang fanden. In den Tag hinein ging’s vorher traditionell: mit dem ökumenischen Gottesdienst, der früh viele Besucher anlockte.

„Es war richtig, das maritime Angebot aufzustocken. Vereine, Marktbeschicker und die Kapitäne haben nur positive Rückmeldungen gegeben“, erläuterte Reinhardt und bedankte sich: „Das Hafenfest ist eine Veranstaltung, an der sich unglaublich viele Wedeler Künstler und Vereine beteiligen. Ihr großartiges Engagement wurde mit dem tollen Wetter und der großen Besucherresonanz belohnt.

Trotz der vielen tausend Besucher – spekuliert wurde über mehr als 80  000 Gäste an den drei Festtagen – blieb das Hafenfest friedlich. „Für uns war’s sehr ruhig“, bekannte die Wedeler Polizei. Diesmal habe es keine Ausschreitungen gegeben. „Wedel hat wieder ein familiäres Hafenfest erlebt“, freute sich Reinhardt, räumte aber ein: „Es war schon komisch, wenn man sieht, was 20 Kilometer weiter in Hamburg passiert und wir feiern hier fröhlich.“ Angst vor Randalierern habe sie keine gehabt. „Die Sicherheitskräfte waren sich einig, dass Wedel weit genug entfernt ist. Das hat sich zum Glück bestätigt.“

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