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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 14:07 Uhr

Wedel : Bereicherung für die Klinik Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Förderverein Krankenhaus besteht seit 20 Jahren.

Wedel | Als eine Gruppe von 27 Wedeler Frauen und Männer am 19. Februar 1994 den Förderverein Krankenhaus Wedel gründet hatten, fiel der Startschuss zu einer Initiative, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement über die Grenzen der Rolandstadt hinaus einen Namen gemacht hat. „Sie tragen in vielfältiger Art und Weise dazu bei, dass das Krankenhaus Wedel in der Öffentlichkeit so positiv wahrgenommen wird“, sagte Landrat Oliver Stolz, einer der zahlreichen Redner, während des Festakts zum „runden Geburtstag“ des Vereins. Dazu hatten sich am Wochenende etwa 100 geladene Gäste im Ernst-Barlach-Saal am Tinsdaler Weg eingefunden.

Vorsitzender Dieter Napiwotzki begrüßte darunter außer Stolz auch Wedels Stadtpräsidentin Renate Palm (WSI), Bürgermeister Niels Schmidt, dessen Amtskollege aus Holm, Walter Rißler (CDU), die Geschäftsführerin der Regio-Kliniken, Angela Bartels, sowie Freunde und Förderer des Vereins. Napiwotzki erinnerte zudem an die Motivation, die zur Gründung des Vereins geführt hatte und die nach wie vor gelte: „Wir wollen die gute medizinische, technische und menschliche Leistung des Krankenhauses bei den Wedeler Bürgern bekannt machen und fördern.“ Zudem werde der Verein weiterhin dafür eintreten, dass die Klinik langfristig erhalten bleibe.

Stolz betonte, dass sich der Kreis mit dem Verein besonders verbunden fühle: „Sie bringen Farbe ins Spiel, sind dort, wo das Krankenhaus etwas nicht leisten kann. Ihr Ehrenamt kommt vielen Menschen zugute.“

Bartels bekannte: „Sie sind eine Bereicherung für die Klinik. Wenn wir den Förderverein nicht hätten, wären viele Investitionen nicht möglich.“ Beispielhaft dafür nannte sie die kulturellen Aktivitäten, den neuen Patientengarten sowie den Förderlauf. „Sie schaffen eine Atmosphäre, in der sich Patienten und Mitarbeiter wohlfühlen.“ Bürgermeister Schmidt gestand ein: „Der Förderverein ist eine der wenigen Organisationen, in denen ich als Bürgermeister Mitglied bin.“

Birgit Möller, stellvertretende Vereinsvorsitzende, ließ in der Festrede die Geschichte der Gemeinschaft Revue passieren und nannte einige der zahlreichen Aktivitäten, etwa die Beschaffung von Stühlen für Veranstaltungen, die Einrichtung eines Abschiedszimmers sowie die Organisation von Kunstausstellungen und Fachvorträgen. Sieben Vereinsmitglieder, die von Anfang an dabei waren, wurden von Napiwotzki geehrt: Barbara Köster, Klaus Roth, Günter Helms, Sabine Lüchau, Gaby Pfeiffer, Ursula Kissig und Peter Prakelt.

Für die musikalische Untermalung sorgten der Spitzerdorf-Schulauer Männergesangverein sowie Julia Bernhardt am Flügel. Poetry-Slamer Sven Kamin brachte die Besucher mit einem Klasse-Vortrag zum Schmunzeln.

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erstellt am 22.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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