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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Oktober 2017 | 04:43 Uhr

Beiträge: TSV rudert leicht zurück

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Wedel | Keine Mehrheit für die geplante Beitragserhöhung, kein Etat: Die Mitgliederversammlung Ende März hat den größten Verein der Stadt arg in die Bredouille gebracht. Da will der Wedeler TSV wieder raus - mit einem neuen Anlauf bei einer außerordentlichen Versammlung, zu der die Mitglieder für Mittwoch, 22. Mai, eingeladen sind.

Ein Anlauf unter leicht veränderten Vorzeichen: Der Vorstand hat angesichts der Kritik vor allem an der Steigerung der Beiträge für Kinder noch einmal an seinem Antrag gefeilt. Herausgekommen ist eine neue Gebührensatzung mit zwei nach unten korrigierten Ansätzen. So soll die Erhöhung für Kinder und Jugendliche sowie Schüler und Studenten um 50 Cent geringer ausfallen als ursprünglich geplant und im März abgelehnt. Beide Gruppen sollen monatlich ab 1. Juli sechs statt bislang fünf Euro für die Mitgliedschaft zahlen.


Erwachsenenbeiträge wie im alten Antrag

Alle anderen Erhöhungen folgen dem alten Antrag, sprich: Erwachsene von neun auf elf Euro, mit Stadtpass von 5,50 auf 6,50 Euro rauf, Familien mit drei und mehr Kindern 15 statt 13 Euro, ein Erwachsener mit einem Kind zahlt 14 (vorher zwölf), mit zwei Kindern 18 Euro (neue Kategorie), zwei Erwachsene als Familie zahlen 22 Euro (18), ein passives Mitglied sechs statt fünf Euro. Alternativ hat der Vorstand zudem einen Plan B vorgelegt - die schrittweise Erhöhung. Die schont bei Erwachsenen und Stadtpassinhabern kurzfristig ein wenig den Geldbeutel Ab Januar 2014 ist dann jedoch ebenfalls durch die Bank das Niveau von Variante eins erreicht. Und Kinder sowie Schüler würden am Ende hierbei sogar wiederum bei 6,50 Euro landen.

Auf Nachfrage erläuterte der TSV-Finanzchef Sven Hannemann zudem einen weiteren Nachteil von Variante zwei: Der Sportbetrieb müsste eingeschränkt werden, etwa durch wochenweise Schließung von vereinseigener Halle und Sporträumen, in denen rund 1500 der aktiven TSVler Sport treibt. Dies droht auch, wenn die Beitragserhöhung in keiner Variante akzeptiert wird. Unterhalt, Sanierungsbedarf, Betrieb, Reinigung und Hausmeisterleistungen: Dies wäre in Gänze nicht mehr zu finanzieren, sagt Hannemann.

Darüber hinaus müssten allgemeine Kosten in Teilen auf die Abteilungen umgelegt werden. Was wiederum dort zu Engpässen und Spartenbeitragserhöhungen führen könnte.

Solche Hintergründe sowie die erarbeiteten Konzepte, wie der Verein attraktiv und zukunftsfähig aufgestellt werden soll, wird der Vorstand Mittwoch ab 19.30 Uhr im "Highlight" (Bekstraße 22 a) erläutern in der Hoffnung auf ein positives Votum. Der Vereinsrat jedenfalls hat dies bei nur einer Gegenstimme dem Antrag zur Beitragserhöhung bereits gegeben.

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