Sanierung : Badebucht Wedel investiert 430.000 Euro

Der Eingangsbereich der Badebucht soll moderner gestaltet werden und eine neue Beleuchtung erhalten.
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Der Eingangsbereich der Badebucht soll moderner gestaltet werden und eine neue Beleuchtung erhalten.

Das Erlebnisbad ist von Montag bis Freitag, 16. bis 27. April geschlossen. Der Saunabereich öffnet am 21. April wieder.

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12. April 2018, 12:20 Uhr

Wedel | Im Mai steht traditionell der Start der Freibadsaison bevor. Doch bevor die Hochsaison für Draußenschwimmer beginnt, geht die Wedeler Badebucht in eine Zwangspause. Von Montag, 16. April, bis Freitag, 27.April, bleibt das Erlebnisbad für Renovierungs- und Umbauarbeiten geschlossen. Der Saunabereich schließt ab dem 16. April, kann aber ab Samstag, 21.April, wieder genutzt werden.

„Wir haben den Anspruch, dass Technik und Ambiente immer einwandfrei sind, damit sich unsere Gäste wohl fühlen. Deshalb investieren wir kräftig. Wermutstropfen ist zwar die zweiwöchige Schließung, aber danach geht es wieder umso schöner weiter“, ist Adam Krüppel, Geschäftsführer der Kombibad Wedel GmbH, überzeugt. Der gesamte Eingangsbereich samt Tresen wird erneuert. Darüber hinaus wird das Wasser aus allen Becken komplett abgelassen, damit diese überprüft und gegebenenfalls in Stand gesetzt werden können. Die Deckenkonstruktion hat einen intervallmäßigen Check vor sich. Deshalb werden die Hallen eingerüstet. „In der Wasseraufbereitung sind Wartungsarbeiten auszuführen, die während des laufenden Betriebs nicht möglich sind – damit die Wasserqualität auch weiterhin hervorragend bleibt“, erläutert Krüppel. An verschiedenen Stellen im Erlebnisbad sind Fliesen auszutauschen und sämtliche Silikonfugen werden erneuert.

Auch die Gastronomie soll eine Rundum-Erneuerung erfahren. Außer neuem Mobiliar ist der Umbau des Kaminzimmers geplant – alles, um mehr Platz zu gewinnen. „Die Besucher werden zukünftig mehr Platz haben und wir wollen die Gastronomie auch deutlich ansprechender gestalten“, erläutert Badleiter Karsten Niß. Damit reagieren die Verantwortlichen auf die Wünsche der Besucher im vergangenen Rekord-Jahr.  Statt der erwarteten 34000 Gäste kamen im im Jahr 2017 rund 39.000  Besucher in die Saunaanlage. Daher soll das Doppelte an Aufenthalts- und Sitzplätzen geschaffen werden. „Das ist natürlich nicht in den fünf Revisionstagen zu bewerkstelligen. Doch in dieser Zeit werden bereits sämtliche Abbruch- und Entsorgungsarbeiten stattfinden, die den Saunabetrieb erheblich stören würden“, berichtet Niß. Das Restaurant soll am 6.oder 13. Juni wieder eröffnen – je nachdem, wie schnell die Arbeiten abgeschlossen werden können. „Auch wenn das Sauna-Restaurant der Badebucht wegen des Umbaus geschlossen sein wird, muss niemand auf den gewohnten gastronomischen Genuss verzichten“, verspricht Niß. Im Außenbereich soll ein Cateringwagen als Übergangslösung aufgebaut werden.

Die Anzahl der Sitzplätze soll von derzeit 48 auf 82 steigen. Zudem sollen zehn Stehtischplätze sowie vier Tresenplätze das Platzangebot ergänzen. Zudem soll der 1970er Jahre Charme einer modernen Einrichtung weichen. „Es soll alles moderner gestaltet werden, aber sich in das Gesamtambiente einfinden“, sagt Niß. Und auch in der Küche werden zwei Wände entfernt, um mehr Platz für die Mitarbeiter zu haben. Zudem werden einige Küchengeräte ersetzt.

Etwa 100.000 Euro kosten die  Arbeiten im Bad. „Es ist die erste richtig große Revision“, sagt Niß. Der Umbau der Gastronomie soll mit etwa 330.000 Euro zu Buche schlagen. „Ab dem 21. Juni soll der Saunabereich wieder normal öffnen und ab Freitag, 27.April, öffnet auch der Badebereich“, erläutert Niß.

 Ob dann direkt auch der Außenbereich öffnet, sei derzeit offen. „Unser Saisonstart ist normalerweise im Mai. Generell hängt es aber sehr von der Wetterlage ab und wird relativ spontan entschieden“, sagte Niß. Der Außenbereich sei bereits für die Sommersaison vorbereitet. Sollten die Temperaturen – vor allem auch nachts – konstant hoch bleiben, könne der Außenbereich in ein, zwei Tagen, die zum Anheizen des Wassers notwendig sind, geöffnet werden. „Wir können da ziemlich schnell reagieren“, versichert Niß den Freibadfans.

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