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Wedel-Schulauer Tageblatt

22. November 2017 | 16:08 Uhr

Badebucht investiert in die Technik

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Kombibad Besucher müssen sich nicht umstellen: Trotz neuen Kassensystems bleiben die Tarife stabil / Zu kalt fürs Außenbecken

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Badleiter Karsten Niß ist zuversichtlich: Ab heute früh soll „eigentlich alles laufen“. Zwei Tage war die Badebucht geschlossen. Jetzt können die Gäste wieder Schwimmbecken und Saunaanlage stürmen. Nach rund 2,5 Millionen Besuchern in zehn Jahren musste das Kassensystem des Kombibads erneuert werden. Ihre Routinen, wie sie ins Bad hineinkommen, ihre sieben Sachen verschließen und die Drehkreuze zwischen den verschiedenen Bereichen passieren, müssen Besucher allerdings nicht aufgeben: „Für den Gast ändert sich fast nichts“, gibt Niß Entwarnung. Nach wie vor geht alles mithilfe eines elektronischen Chips, der an einem Armband befestigt durchs System schleust.

Das komplette Netzwerk habe ausgetauscht werden müssen, berichtet der Badleiter: Software und Hardware wie Rechner, Monitore und Lesegeräte. Für das alte Kassensystem seien kaum noch Ersatzteile produziert worden. Zudem nagte der Verschleiß an den Geräten. „Wir haben die letzten zwei Jahre gemerkt, dass wir etwas machen müssen“, erklärt Niß. Das alte Kassensystem habe lange durchgehalten, findet er. Zum Schluss allerdings hakte es gelegentlich beim aufschließen der Drehkreuze. Auch beim Aufbuchen gab’s sporadisch Probleme.

Das neue System arbeitet effizienter und ist vor allen Dingen für die Mitarbeiter eine Erleichterung, denn es ist einfacher zu bedienen. Egal ob buchen oder kaufen, nach wie vor kann alles über die kleine runde Scheibe erledigt werden. Für die Gäste ist der Chip ebenso Eintrittskarte wie Schlüssel und darüber hinaus das Portemonaie für die Gastronomie.

Oder Ticket fürs Außenbecken, wenn es denn geöffnet wird. „Wir sind draußen fertig“, beantwortet Niß die Frage nach der Freibaderöffnung. Das Wasser ist eingelassen, die Umwälzung läuft. Was fehlt, ist die Wärme – im Becken und in der Luft. Vorgestern Nacht fielen die Temperaturen noch unter Null Grad ab. Bei den klimatischen Verhältnissen sei eine Aufheizung des Wassers ökonomisch und ökologisch widersinnig, so Niß. Es müsse nicht nur wärmer werden, erläutert der Badleiter die Voraussetzungen für einen Start. Es müsse sich auch abzeichnen, dass das gute Wetter einigermaßen stabil anhalte.

Zwei Tage benötigen die Verantwortlichen für die Erwärmung des Außenbeckens. Ist die Entscheidung gefallen, kann es also zügig losgehen. Benachrichtigt werden die Besucher über die badeigene Homepage, die gerade wie das Kassensystem eine Rundumerneuerung erfahren hat. Sie zeigt sich in einem komplett neuen Design und ist jetzt auch smartphonetauglich.


>www.badebucht.de


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