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Förderkreis für Kultur und Brauchtum : Auf der Suche nach neuer Definition

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wachwechsel im Holmer Förderkreis für Kultur und Brauchtum: Johannes Paulsen tritt nach 20 Jahren als Vorsitzender ab.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Holm | Generationswechsel beim Holmer Förderkreis für Kultur und Brauchtum. Vereinsgründer Johannes Paulsen trat nach 20 Jahren aus Altersgründen ab, sein designierter Nachfolger Dieter Herrmann wurde von der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt. Für die Positionen Schriftwart und Kassenwart werden noch Kandidat en gesucht. Der bisherige Schriftwart Klaus Möller kann höchstens ein Jahr lang weitermachen, Kassenwart Reinhard Grohmeiner sogar nur bis Ende Mai.

Aber nicht nur personell sondern auch inhaltlich soll sich einiges ändern, kündigte Herrmann nach seiner Wahl an. Er strebt nach mehr Kooperation mit anderen Organisationen und will das Museum attraktiver machen. Und: Der Begriff „Brauchtum“ im Namen der Organisation müsse überdacht und „neuzeitlicher“ werden, forderte der Sohn heimatvertriebener Neu-Holmer.

Seine erste Bitte um Zusammenarbeit richtete der neue Vorsitzende an Kulturvereinschef Wilfried Welsch. Auch mit Jan Kleinwort, Besitzer einer agrarhistorischen Sammlung, mit den Holmer Trecker-Freunden und mit Sammlungen und Museen in der Umgebung wünscht sich Herrmann engere Kooperationen.

Das Museum des Förderkreises platze aus allen Nähten, stellte Herrmann fest. Lösungsvorschlag: ein Flohmarkt zur Veräußerung von Gegenständen, die mehrfach vorhanden sind. Denn: „Wir müssen kurzfristig Luft machen.“

46 Mitglieder hat der Förderkreis. „Ich möchte, dass wir mehr werden“, betonte Herrmann. Wichtig ist ihm dabei die aktive Mitarbeit. Als Hauptaufgabe des Förderkreises sieht Herrmann auch in Zukunft die Durchführung des Erntedankfestes. Dabei stellte er besonders dankbar die finanzielle Unterstützung durch Sponsoren aus der Wirtschaft heraus.

Viel Lob gab es für Paulsen, der vor 20 Jahren die Initiative ergriff, am Erntedankfest einen Umzug zu veranstalten. „Dass daraus erst ein Verein und dann ein Museum entstehen würden, hätte ich mir nicht träumen lassen“, erinnerte sich der scheidende Vorsitzende. Paulsen solle zu einem späteren Zeitpunkt in festlichem Rahmen gewürdigt werden, kündigte Herrmann an.

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