Haselau : Auch Helfer müssen Kraft tanken

Sie gestalten den Gottesdienst:  Marlies Schölermann (von links, stehend), Haselaus Pastor Andreas Petersen, Martina Neuhaus, Haseldorfs Pastor Helmut Nagel, Gerlinde Bastian und   Anne Neuhaus (kniend).
Sie gestalten den Gottesdienst: Marlies Schölermann (von links, stehend), Haselaus Pastor Andreas Petersen, Martina Neuhaus, Haseldorfs Pastor Helmut Nagel, Gerlinde Bastian und Anne Neuhaus (kniend).

Gottesdienst in der Dreikönigskirche: Die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation Elbmarsch bereiten ein Theaterstück vor.

shz.de von
13. November 2013, 16:00 Uhr

„Die auf Gott vertrauen kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler.“ Unter diesem biblischen Leitvers von Jesaja 40,31 wird der Buß- und Bettag am Mittwoch, 20. November, um 19 Uhr in der Dreikönigskirche in Haselau stehen.

Seit acht Jahren feiern die Diakoniestation Elbmarsch und die Kirchengemeinden Appen, Haselau, Haseldorf / Hetlingen, Moorrege / Heist und Seester diesen traditionellen Gottesdienst gemeinsam, jährlich wechselnd in den Kirchen ihrer Gemeinden.

Die Diakoniestation Elbmarsch wird dabei – wie in den Jahren zuvor – auch diesen Buß- und Bettag mit einem kleinen Theaterstück gestalten. Martina Neuhaus, Marlies Schölermann, Gerlinde Bastian und Anne Neuhaus von der Diakonie werden im Gottesdienst ein Thema aufgreifen, welches ihnen in ihrer Pflege-, Beratungs- und Koordinationsarbeit ständig begegnet. Sie hinterfragen zum einen, ob es im privaten Pflegebereich ähnliche Problematiken wie bei ihnen und entsprechende Bewältigungsstrategien gäbe. Zum anderen beschäftigen sich die Frauen mit der Frage: „Woher und wie bekommen wir immer wieder die Kraft, um Schwierigkeiten, Krisen und belastende Situationen zu bewältigen?“

Sie nehmen als „Schwestern“ die unglaublichen Belastungen im ambulanten Pflegebereich wahr. Sie sehen täglich die großen Belastungen, welche die Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und die professionell Pflegenden zu bewältigen haben. Ein jeder geht mit diesen Belastungen unterschiedlich und ganz individuell um. In diesem Zusammenhang wird in der Pflegefortbildung immer häufiger der Begriff „Resilienz“ thematisiert. Man versteht darunter die innere Widerstandskraft eines Menschen und wie er mit den Widrigkeiten des Lebens umgeht.

Im Gottesdienst wird mit kurzen Anspielszenen, Texten und Liedern vom Chor „Voice and Spirit“ unter der Leitung von Catrin Jacobsen diese Thematik angesprochen und versucht, Impulse zu hilfreichen Strategien zu geben, so Diakonie-Mitarbeiterin Martina Neuhaus. Die Andacht werden die Pastoren Andreas Petersen aus Haselau und sein Gast Helmut Nagel aus Haseldorf leiten.

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