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Schachblume und Apfel im Fokus : Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz setzt auf bewährte Veranstaltungen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Termin für das Schachblumenfest, das zusammen mit dem Elbmarschenhaus organisiert wird, bleibt noch offen.

Hetlingen | Die Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz (Arge) Haseldorfer Marsch hat sich vor acht Jahren verpflichtet, die Überschüsse aus der Solaranlage auf der Hetlinger Schule zweckgebunden für umweltbezogene Projekte der Grundschulen in der Marsch zu verwenden. Zuletzt wurden Hochbeete und ein Insektenhotel in Hetlingen finanziert. „Aber allmählich gehen uns die Ideen aus“, bedauerte Vorsitzender Ralf Hübner im Lokal „Op de Deel“.

Die Arge ist ein lokal arbeitender Umweltverein. Er wurde 1975 gegründet, als der neue Landesschutzdeich im Bau war und das Großklärwerk seinen Betrieb aufgenommen hatte. Der Verein beschränkt sich auf konkrete Ziele in der Haseldorfer Marsch. Infos gibt’s beim Vorsitzenden Ralf Hübner unter Telefon  04103-87921 oder im Netz unter www.arge-umweltschutz.de.

Doch da sprangen ihm die 20 Mitglieder der gut besuchten Hauptversammlung zur Seite. Man könne doch eine Fahrrad-Werkstatt für Grundschüler einrichten oder den Schulwald an der Straße Bredenstücken etwas aufpeppen. Der Vorstand sagte eine Prüfung zu und will auch beim geplanten Insektenhotel für die Grundschule Haseldorf am Ball bleiben. Dort ist ein geeigneter Standort am Widerstand der Tennissparte im TV Haseldorf gescheitert.

Der Termin für das Schachblumenfest, das zusammen mit dem Elbmarschenhaus organisiert wird, bleibt noch offen. Wie diese Zeitung berichtete, soll es entweder Sonntag, 24. April, oder 1. Mai stattfinden. Überraschendes teilte Vize-Vorsitzender Jochen Steinhardt-Wulff mit: Der bisherige Unterpächter der Schachblumen-Fläche habe sich zurückgezogen, so dass in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer, dem Amt für Strom und Hafenbau, ein Nachfolger gesucht werde. Die Arge werde an der Auswahl beteiligt und darf sogar auf Kosten des Amtes die Herrichtung des holprigen Zuweges veranlassen.

Neben dem Erfolgsprojekt Schachblumenwiesen hat die Arge an der Landstraße nach Haseldorf in Höhe des Grünen Damms eine Öko-Wiese mit altem Apfelbaum-Bestand gepachtet, neu bepflanzt und gepflegt. Wie Vize-Chef Boris Steuer berichtete, seien inzwischen ein Krokusbeet angelegt, marschtypische Kopfweiden gepflanzt und die Apfelbäume beschnitten worden. Die Arge versucht hier, Insekten, Bienen, Vögeln und anderen Tieren einen Rückzugsort zu schaffen. Seit 2013 findet dort im Herbst das jährliche Apfelfest statt.

Beschlossen wurde, dass die Arge als Träger öffentlicher Belange dem Landes-Naturschutzverband beitritt, damit der Verein bei bestimmten Verfahren beteiligt wird. Ein Selbstgänger war auch der Beitritt des Umweltschutzvereins zum Kuratorium Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland. Das Kuratorium ist ein Gremium mit Vertretern unterschiedlicher Organisationen und Institutionen aus der Region der Pinneberger Unterelbe.

Die Kosten für das Jubiläumfest anläßlich des 40-jährigen Bestehens habe die Kasse mit 600 Euro belastet. Gleichwohl konnte Schatzmeisterin Rosemarie Vincke-Grässner einen Bestand von 750 Euro feststellen. Die turnusmäßigen Vorstandswahlen brachten keine Veränderungen.

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