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Obi in Wedel : Ansiedelungspläne - May startet dritten Anlauf

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Investor stellt überarbeitetes Konzept für Baumarkt auf dem ehemaligen Possehl-Gelände an der B431 vor.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2017 | 16:00 Uhr

Wedel | Lange war Ruhe auf dem ehemaligen Possehl-Gelände in der Rissener Straße 140. Jetzt soll wieder Bewegung reinkommen in die Ansiedelungspläne des Investors, der bereits 2009 ein Großprojekt für das 25.000-Quadratmeter-Areal vorgestellt hatte: „Neubau eines Baumarktes, Vorstellung durch den Projektentwickler“, so steht es in der Tagesordnung für den Planungsausschuss am Dienstag, 4. Juli. Auf Tageblatt-Nachfrage bestätigte gestern Bürgermeister Niels Schmidt: Jener Projektentwickler ist ein alter Bekannter – Michael May.

Laut dem Verwaltungschef sind auch die Parameter die gleichen geblieben wie vor nun fast zehn Jahren. Bedeutet: Die Rede ist vom Bau eines Obi-Markts unmittelbar neben dem Lüchau-Bauzentrum. Zuletzt war May 2014 damit bei der Politik abgeblitzt. Wesentlicher Grund damals war die aus Sicht der Mehrheit der Fraktionen unzureichend berücksichtigte Verkehrssituation. Rund 20.000 Fahrzeugbewegungen muss die B431 an dieser Stelle pro Tag verkraften. Da sind Lösungen gefragt, wenn ein zusätzlicher Frequenzbringer kommen soll.

May soll laut Schmidt seine Verkehrskonzepte noch einmal überarbeitet haben. Auch Grundriss respektive Gestaltung hat sich der Investor, der das Areal bereits vor Jahren erworben hat, laut Schmidt noch einmal vorgenommen. Zwölf Millionen Euro wollte May vor drei Jahren investieren für den Bau eines 8000-Quadratmeter-Markts inklusive Gartencenter. Neben Obi sei zudem eine weitere Baumarktkette an dem Standort interessiert, hatte er seinerzeit im Tageblatt-Gespräch gesagt. Problem für May: Der aktuelle B-Plan schreibt für das Areal eine gewerbliche Nutzung vor. Das hatte May indes ausgeschlossen. Somit ist er auf ein Ja des Wedeler Rats zur B-Planänderung angewiesen.

Dass May indes langen Atem hat bei solchen Ansiedelungsprojekten, zeigt sich gerade in Pinneberg. Am Rosenfeld realisiert der Investor derzeit einen Toom-Markt – auf einem Grundstück, das er bereits Ende der 1990er Jahre erworben hat, um einen Baumarkt hochzuziehen.

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