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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. August 2017 | 19:51 Uhr

Amts-Fusion der Dörfer geht voran

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Amtsdirektor: Eingemeindungen kein Thema

Das Abstimmungsergebnis fiel einstimmig aus: Haselau, Haseldorf und Hetlingen, die Gemeinden, die bisher das Amt Haseldorf bilden, sind den Mitgliedsgemeinden des Amts Moorrege willkommen. Die Entscheidung des Hauptausschusses am Mittwochabend muss in der Ausschusssitzung am Mittwoch, 23. März, vom großen Gremium noch bestätigt werden. Damit steht fest: Vom 1. Januar 2017 an werden die drei sogenannten H-Dörfer von Moorrege aus verwaltet.

„Die Zeit bis dahin läuft“, sagte Amtsdirektor Rainer Jürgensen (Foto). Er hatte die Abstimmung über den Beitritt der Marschgemeinden deshalb kurzfristig auf die Tagesordnung der Hauptausschusssitzung gesetzt. Jürgensen wird beauftragt, das Innenministerium über die Beschlussfassung zu informieren. Da beide Ämter den Schritt gehen wollen, gilt die Zustimmung von Minister Stefan Studt (SPD) als sicher. Weder ein Veto aus den Gemeinden noch aus dem Kreis können den Wechsel jetzt noch stoppen.

Aus Sicht des Amtsdirektors haben sich die angehenden Neumitglieder für den richtigen Weg entschieden: Zwei Punkte sprechen seiner Meinung nach für das Amt Moorrege: Das Risiko für kleine Gemeinden, vom Innenministerium der nächstgelegenen größeren Stadt zugeschlagen zu werden und damit die Eigenständigkeit zu verlieren, sei groß. „Wenn wir ein Gebiet sind, sinkt diese Gefahr rapide“, so Jürgensen. Auch die angestrebte Strukturreform, mit der Verwaltungseinheiten von über 20  000 Einwohnern angestrebt werden, sei keine Gefahr mehr. Etwa 23  000 Einwohner gehören zukünftig zum Amtsgebiet. „Wir schützen uns, wenn wir zusammenhalten. So sind wir auch in 30 bis 40 Jahren noch da“, prophezeite der Amtsdirektor.

Nachdem Verwaltungsmitarbeiter Jens Neumann in Kürze die solide Kassenlage des Amtes vorgestellt hatte, applaudierten die Mitgliedern des Hauptausschusses. Im Anschluss gab es für Vorsitzenden Jürgen Neumann (CDU), der auch Bürgermeister der Gemeinde Heist ist, keine Schwierigkeiten, Zustimmung für eine Erweiterung des Stellenplans des Amtes Moorrege und eine Erweiterung des Amtshauses zu bekommen. Ein Arbeitskreis wird beauftragt, Ideen für den Bau zu entwickeln.







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