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Almost Rock: 19 Musiker heizen im Schuppen 1 ein

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bisher haben sie ihre Musik „unplugged“ gespielt – ohne große Lautsprecher und Verstärker. „Etliche unserer Fans wollten uns live auch einmal anders hören, tanzbar und mit mehr Power“, sagte Detlef Winkel, Macher und Chef der Truppe „Almost Pop“, die ihre Wurzeln in Holm hat. Der Wunsch war ihm Befehl: Für einen Abend wurde die Band in „Almost Rock“ umgetauft und die Bootshalle der Segel-Vereins Wedel-Schulau, auch „Schuppen 1“ genannt, gebucht. Knapp 600 Liebhaber von Oldies und Rockmusik der vergangenen Jahrzehnte fanden sich am Wochenende zur Premiere unter dem Motto „Wir können auch laut“ ein.

Gekommen waren überwiegend Besucher, die sich für eine Diskothek „U 20“ nicht mehr interessieren. Eine sechsköpfige Gruppe von jungen Frauen aus dem Kreisgebiet gehörte dazu. „Wir kennen die Band seit vielen Jahren, sind bei fast jedem Konzert dabei. Das sind alles tolle Musiker, sehr sympathisch, sie verbreiten eine Super-Stimmung“, freuten sie sich auf das Konzert. Als „Almost Rock“ die ersten Klänge anstimmte, fanden sie sich sogleich an der Bühne ein, um den Takt mitzuklatschen.


Stromausfall beschert „Unplugged“-Einlage


Eine kleine technische Panne – bei „Sultans of Swing“ der Dire Straits fiel plötzlich der Strom aus – überbrückte die Truppe mit einer spontanen „Unplugged“-Einlage von Sängerin Franzi, die auf der Gitarre ein Lied intonierte und die Zuhörer als Rhythmusgeber einbezog. „Wir brauchen aber für die Stromerzeugung kein zusätzliches Kraftwerk in Wedel“, schmunzelte Bandleader Winkel. Hektische Fehlersuche der Techniker, nach einer Viertelstunde konnte das Konzert fortgesetzt werden.

Die solistischen Gesangsparts von Franzi Kuschel waren das Highlight des Abends. Die junge Sängerin versprühte mit ihrer begnadeten Soulstimme einen Esprit ohnegleichen, mitreißend und zauberhaft. Aufforderungen der Band an die Besucher, das Tanzbein zu schwingen, hatten spätestens beim zweiten Set Erfolg: Vor allem direkt an der Bühne wurde zu den Rhythmen kräftig „abgehottet“.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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