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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. Oktober 2017 | 03:40 Uhr

Alles klar bis zur „Wiener Nacht“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mehrzweckhalle Die Sanierungsarbeiten in Moorrege laufen planmäßig / Ticketvorverkauf für Klassik-Konzert läuft gut

Die Sanierungsarbeiten in der Moorreger Mehrzweckhalle laufen auf Hochtouren. „Alles ist auf bestem Weg, wir haben gute Ergebnisse“, sagt Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU). Das ist nicht nur eine gute Nachricht für Sportler und Schüler, sondern auch Kulturfreunde. Denn es ist sichergestellt, dass das Klassikkonzert „Moorrege Proms Last Night“ am Sonnabend, 16. September, wie gewohnt in der Halle An’n Himmelsbarg stattfinden kann. Dirigent Mike Steurenthaler kommt mit großer Besetzung und lädt ein zur „Wiener Nacht“.

Außer dem Sinfonieorchester „Hanse Philharmonie Hamburg“ wird Steurenthaler zwölf Sängerinnen und Sänger mitbringen. „Sowas haben wir in dieser Form noch nie gehabt“, freut sich Weinberg, der als Musikliebhaber und -förderer bekannt ist. „Wiener Nacht“ – das bedeutet natürlich Musik der Goldenen und Silbernen Operettenära. „Alles was an Komponisten damals Rang und Namen hatte, wird zu hören sein“, verspricht Steurenthaler, wie beispielsweise Johann Strauß jun. und Franz Lehár. „Die Rose wird eine Rolle spielen“, ergänzt der Dirigent. Ein Sponsor ist der Uetersener Rosenzüchter Tantau.


Kammerchor Uetersen erstmals dabei


Darüber hinaus erwartet die Zuhörer der Gesang des Giuseppe-Verdi-Chors aus Hamburg, der von Steurenthaler seit 1993 geleitet wird. „Das ist ein sehr großer Chor mit mehr als 100 Leuten“, erläutert er. Erstmalig dabei ist der Kammerchor Uetersen unter der Leitung von Tobias Müller, einem Meisterschüler des Dirigenten.

Steurenthaler freut sich sehr auf Konzert in der Geestgemeinde. „Es ist eine besondere Atmosphäre, wenn wir von den Feuerwehrleuten begrüßt werden“, sagt er in Anspielung auf die Fackelträger. Der Dirigent wird wieder mit seiner Familie kommen, zu der seine Frau Janina und drei Kinder im Alter von vier, sechs und acht Jahren gehören. „Für die ist das ein dolles Ding“, berichtet der Hamburger Musiker.

Denn das Konzert, das etwa 1000 Gäste aus der gesamten Region anlockt, ist nur dank vieler Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer zu organisieren. So übernimmt beispielsweise ein Team vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) die Verpflegung, stellt kalte Platten mit Leckereien in den Nebenräumen hin, damit die Künstler sich auch während der Proben bereits stärken können.

Der Preis kann nur deshalb bei 20 Euro gehalten werden, weil es viele Unterstützer gibt. „Nicht nur aus der Wirtschaft, sondern auch Privatleute“, freut sich Weinberg. Der Preis werde bewusst so niedrig gehalten. „Wir wollen allen Bürgern ermöglichen, teilnehmen zu können“, sagt Weinberg. >

www.giuseppe-verdi-chor.de

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