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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 01:51 Uhr

Wedel : Alle gehen fremd – bis auf Anna

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Das Theater Wedel präsentiert sein neues Stück „Die Perle Anna“, eine Komödie von Marc Camoletti.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Das Fünf-Personen-Stück „Die Perle Anna“ behandelt mit Witz und Humor die Themen Liebe und Betrug in den 1960er Jahren. „Es ist eine charmante Boulevardkomödie mit französischem Esprit“, sagt Regisseur Günter Hagemann über die neue Inszenierung am Theater Wedel (Rosengarten 9). Am Sonntag, 26. Januar, führt ab 11 Uhr eine Matinee ins Stück ein. Dort werden sich die Beteiligten vorstellen und die Komödie präsentieren. Die Premiere folgt am Sonnabend, 1. Februar, um 20 Uhr.

Irgendwann in den 1960ern: Das Ehepaar Bernard (Hans Kall) und Claudine (Andrea Speer) ist seit 20 Jahren verheiratet. Eine lange Zeit. Und langsam wird es langweilig im Ehebett. Bernard täuscht eine Geschäftsreise vor, um ein Wochenende mit seiner Geliebten (Annalena Wilken) zu verbringen. Seine Gattin schickt er zu ihrer Mutter. Deswegen geht Dienstmädchen Anna (Barbara Kailuweit) von einem entspannten Wochenende im Haus ihrer Herrschaften aus. Doch Claudine möchte in der vermeintlich leeren, gemeinsamen Wohnung ihren Liebhaber (Timo Sauer) treffen. Und auch Bernard wollte das Zuhause mit seiner Geliebten nutzen.

Plötzlich sind beide Ehepartner samt Affären in der Wohnung, Anna ist völlig überrumpelt. Sie wusste nichts von den Verhältnissen. Ihr freies Wochenende ist dahin – und sie hat alle Hände voll zu tun, um ein Treffen der Paare zu vermeiden. „Natürlich verlangt sie für ihre Dienste auch zusätzlichen Lohn, Schmiergeld“, sagt Hagemann. Ob sie es schafft die Paare voneinander fernzuhalten? Davon können sich die Zuschauer ab 1. Februar selbst überzeugen.

Bis dahin wird jeden Tag geprobt. Nur sieben Wochen hatten die Akteure dafür Zeit. Eigentlich war ein anderes Stück geplant, doch dessen Besetzung habe sich vor zwei Monaten zerschlagen. Aber der Regisseur ist zuversichtlich: „Wir sind gut davor.“ Das Ende des Klassikers habe Hagemann und seinem Team im Original nicht gefallen. „Da kommen die Betrüger zu gut bei weg.“ Kurzerhand schrieb er es um.

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