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Neues Projekt in Wedel : Adlershorst baut 70 Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Baugenossenschaft will ab 4. November auf dem Gelände des alten Wedeler Hallenbads Miet- und Eigentumsobjekte errichten.

Das Gelände des alten Hallenbads in der Rudolf-Breitscheid-Straße: Seit Jahren liegt die Fläche brach. Schon lange war klar, dass die Baugenossenschaft Adlershorst dort bauen will. Nur über den Zeitplan herrschte bislang Ungewissheit. Jetzt steht fest: Nachdem das Stadtquartier Wedeler Au Mitte dieses Jahres fertiggestellt wurde, sollen die Bauarbeiten an dem „Wohnpark Schulau“ genannten Projekt am 4. November beginnen. Das teilte die Baugenossenschaft gestern mit.

Das Besondere: „Erstmals werden wir im Rahmen dieses Projektes einen Teil der Wohnungen als Eigentumswohnungen veräußern“, erläutert Adlershorst-Vorstand Uwe Wirries. „Insgesamt werden wir an dem Standort vier Häuser errichten. 56 Wohnungen in drei Häusern werden wir vermieten, 14 Wohnungen, alle im vierten Haus gelegen, werden als Eigentumswohnungen verkauft.“ Insgesamt investiert die Baugenossenschaft mehr als 14,5 Millionen Euro.

Miete: Zehn bis elf Euro pro Quadratmeter

Die Mietwohnungen werden als Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Größen von 57 bis 104 Quadratmetern angeboten. Die Mieten liegen zwischen zehn und elf Euro pro Quadratmeter netto kalt. Die Eigentumswohnungen mit ebenfalls zwei und drei Zimmern werden Größen von 57 bis 92 Quadratmetern haben. Quadratmeterpreise für die courtagefreien Objekte sind jedoch bislang nicht bekannt.

Die neuen Mieter und Besitzer wohnen in hochwertig gestalteten Objekten, wie Vorstandsmitglied Holger Reißweck berichtet. „Echtholzböden, moderne Bäder und edle Einbauküchen gehören zur Standardausstattung“, sagt er. Die Wohn- und Essräume seien großzügig, durch große Fensterflächen gelange viel Licht. Zudem seien alle Wohnungen mit einem Balkon, einer Terrasse oder einer Dachterrasse ausgestattet und barrierearm gestaltet. „Ein Aufzug fährt jedes Geschoss sowie die im Untergeschoss untergebrachte Tiefgarage an. Die dort vorhandenen Stellplätze können auf Wunsch angemietet werden“, so Reißweck weiter.

Das Neubauvorhaben leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Reißweck: „Alle Gebäude werden einen höherwertigen Standard als das Kfw-Effizienzhaus 55 aufweisen.“ Mit einer optimierten Gebäudehülle, einer kontrollierten Wohnraumbe- und -entlüftung und der Wärmeversorgung aus dem nahe gelegenen Blockheizkraftwerk (Stadtwerke Wedel) erfülle das Projekt die Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 40. Die verbrauchen 60 Prozent weniger Primärenergie als vergleichbare Häuser, der nach den Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet werden, heißt es auf der Homepage der Genossenschaft.

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erstellt am 18.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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