Abrüsten statt Aufrüsten

Antikriegstag: Friedenswerkstatt und DGB laden für 2. September zur Matinee ein / Diskussion über neue Entspannungspolitik

shz.de von
22. August 2018, 16:00 Uhr

Die Friedenswerkstatt Wedel und der Ortsverband des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) laden aus Anlass des Antikriegstags am 1. September für einen Tag später, nämlich für Sonntag, 2. September, zu einer Matinee auf dem Theaterschiff Batavia, Brooksdamm, ein. Mit der Refrainzeile des berühmten Gedichts von Jewgeni Jewtuschenko „Meinst du, die Russen wollen Krieg?“ haben die Aktiven die Veranstaltung überschrieben, die nicht nur an die zerstörerischen Folgen von Krieg und Faschismus gemahnen, sondern auch zur Diskussion über neues Wettrüsten und die Notwendigkeit von Abrüstung und neuer Entspannung anregen will. „Die Situation ist auch international sehr brenzlich“, betont Irmgard Jasker. Anlass für Friedenswerkstatt und DGB aktiv zu werden, sei zudem die zunehmende Hetze gegen Flüchtlinge, gegen Russland, gegen Politiker, die überall zu beobachten sei. „Es muss Grenzen geben“, sagt Jasker bestimmt.

Das Einführungsreferat hält Jürgen Brüggemann, Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten. Danach ist das Plenum dran. Der Diskussionsprozess sei wichtig, so die Veranstalter in der Einladung, um auch zu Möglichkeiten eigener Aktivitäten zu kommen. Den musikalischen Rahmen bereiten Dirk Wilke mit russischen Liedern sowie Nancy Gomez und Achim Juse, die als Duo Amistad ein Repertoire von Lateinamerikanisch bis Jazz pflegen. Los geht es um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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