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Holm/Haseldorf/Heist : 98 Kinder wurden eingeschult

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nach drei einzügigen Jahrgängen ist Holm diesmal wieder mit zwei Klassen dabei.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 14:00 Uhr

Holm/Haseldorf/Heist | Die Aufregung war groß: Für 98 Erstklässler in den H-Dörfern begann gestern die Schule. Mit Moorreges 46 Abc-Schützen, die Dienstag eingeschult wurden, sind es in diesem Jahr 144 in Marsch und Geest. Elf mehr als im vergangenen Jahr.

Nach drei einzügigen Jahrgängen ist Holm diesmal wieder mit zwei Klassen dabei. 37 Schüler seien Minimum dafür, erklärte Schulleiterin Andrea Zwack. Sie begrüßte gestern sogar 39 neugierige Erstklässler. Traditionell interviewt die Holmer Schulleiterin die Neuen. Die zeigten wenig Berührungsängste, antworteten sogar bereits mit aufgezeigtem Finger. Als Zwack in ihrer Geschichte vom Buchstabenvogel den gierigen Raben die weise Eule fragen lässt: „Wieso lernen die Kinder denn überhaupt?“, platzte ein Schulanfänger allerdings ohne sich zu melden heraus: „Damit man später ein Update schreiben kann.“ „Das ist die heutige Jugend“, konterte Zwack. Alle drei höheren Klassen hatten etwas vorbereitet. Besonders imponierte das Minimusical, das die Zweitklässler aufführten. Pfiffige Kostüme, witzige Texte und schmissige Liedsoli zeigten eindrucksvoll, was Kinder in einem Jahr lernen.

In Heist war die Einschulung nicht nur für die Schulanfänger eine Premiere, sondern ebenso für die neue Schulleiterin Uta Heyer, die gleichzeitig Klassenlehrerin der Erstklässler ist. „Wir haben hier zwei Fußballmannschaften und einmal Synchronschwimmen“, kommentierte sie das Geschlechterverhältnis des Jahrgangs: 22 Jungen und 5 Mädchen starten in Heist. Das sei eine Aufgabe, so Heyer. Den Eltern legte sie ans Herz, Geduld zu bewahren, Vertrauen zu schenken und die Neugierde des Kindes zu unterstützen: „Jeder Lernfortschritt, und sei er noch so klein, verdient Anerkennung und Achtung“, mahnte sie.

Die 32 Kinder, die in Haseldorf und Hetlingen zur Schule gehen werden, wurden von Schulleiter Joachim Kähler und Pastor Helmut Nagel in St. Gabriel begrüßt. „Es ist wichtig, dass wir zusammen spielen, Freude haben, aber auch lernen und uns gegenseitig unterstützen“, gab Kähler den Kindern mit auf den Weg. Pastor Nagel schmunzelte: „Ich freue mich, dass die Kirche voll ist. Für einen Geistlichen ist das immer schön.“ Dann verteilte er Sonnen und Strahlen aus Pappe an die Kinder: „Ohne Sonnenschein gibt es kein Leben.“ Nach dem Gottesdienst wurden die Kinder vom Schulbus in ihre Schulen gebracht. „Endlich darf ich da mitfahren“, verkündete ein Erstklässler stolz.

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