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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 05:02 Uhr

Wedel : 63 Kinder auf der Warteliste

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Verwaltung stellt steigenden Bedarf nach Ganztagsbetreuung an Wedels Grundschulen fest.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 16:00 Uhr

Wedel | Die Anmeldezahlen an Wedels Grundschulen steigen. Immer häufiger sind beide Eltern berufstätig. Zwei Faktoren, die für den zuständigen Fachbereichsleiter Burkhard Springer dazu führen, dass bereits wieder 63 Kinder auf der Warteliste für die Schulkindbetreuung stehen. Diese Zahlen legt die Verwaltung den Fraktionen für den kommenden Bildungsausschuss vor.

An der Moorwegschule warten demnach momentan 47 Kinder auf einen Betreuungsplatz. Die Altstadtschule verzeichnet 37 Anmeldungen für das kommende Schuljahr. Davon können 19 Kinder aufgenommen werden, 16 verbleiben auf der Warteliste. Die Albert-Schweitzer-Schule hat zehn Anmeldungen vorliegen, die alle mit Plätzen in der Schulkindbetreuung rechnen können. Insgesamt nutzen Eltern von 305 Kindern in der Rolandstadt derzeit die Möglichkeit, ihren Nachwuchs nach dem Unterricht betreuen zu lassen.

Die Prognose der Verwaltung: „Die Nachfrage nach verlässlicher Ganztagsbetreuung an Grundschulen steigt kontinuierlich an“, heißt es in der Mitteilungsvorlage. Ein Rückgang sei vorerst nicht zu erwarten. Die Moorwegschule ist derzeit fünfzügig, ab dem Schuljahr 2017  /  2018 plant man dort jedoch mit sechs Ersten Klassen. „Das ist die gesellschaftliche Entwicklung“, so Springer. Welche Konsequenzen zu ziehen seien, müsse mit der Politik diskutiert werden.

Die Schulkindbetreuung hatte zuletzt Anfang 2014 für Aufregung gesorgt. Damals entstand eine Elterninitiative, weil mehr als 100 Betreuungsplätze fehlten. Die Politik entschloss sich damals, das Angebot an der Altstadtschule um zwei Gruppen zu erweitern, an der Moorwegschule und der Altstadtschule wurden je eine neue Gruppe geschaffen. Insgesamt konnten so 75 neue Betreuungsplätze geschaffen werden, dazu kamen 25 weitere Plätze für die Ferienbetreuung. Diese Maßnahmen kosteten insgesamt 187  200 Euro. Um die Gegegenfinanzierung sicherzustellen, erhöhte die Stadt damals die Elternbeiträge um 25 Prozent.

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