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66.274 Kilometer : 628 Wedeler radeln fürs gute Klima

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Vorjahresmarke ist in diesem Jahr nicht geknackt worden.

Wedel | „628 Radler legten insgesamt 66.274 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 9411 Kilogramm CO2“, lautet das Ergebnis der Aktion Stadtradeln in diesem Jahr für Wedel. Mit dem Ergebnis konnte das angepeilte Ziel von knapp 72.000 Kilometern, die im vergangenen Jahr erradelt wurden, nicht geknackt werden. Macht nichts, sagt Michael Koehn, Vorsitzender des Klimaschutzfonds, der gemeinsam mit Wedel Marketing Veranstalter der Umweltaktion war. „Wir wollten in diesem Jahr unser Augenmerk nicht auf die Kilometer legen, sondern in erster Linie die locken, die selten oder gar nicht Rad fahren.“ Ob die Organisatoren Bewegungsmuffel vom Radfahren überzeugen konnten, ist nicht wirklich zu ermessen. Dass 2016 mit 654 Teilnehmern mehr mitmachten als diesmal, sagt nichts darüber aus, wieviel Neulinge gewonnen werden konnten.

Stadtradeln hatte diesmal nicht nur einen holprigen Start. Eigentlich wollte der Klimaschutzfonds während der Kulturnacht die Aktion mit einem Walking Act bewerben. Das lief aus organisatorischen Gründen schief. Innerhalb der drei Wochen Frist lag zudem die Pfingstwoche. Für Koehn heißt es deswegen: „Wir sind trotz Ferien gut 66.000 Kilometer gefahren.“ 24 Teams haben mitgemacht. Dass viele Kilometer von Kleinradfahrern und Aktionsanfängern zusammengeradelt wurden, freut den Vorsitzenden besonders.

In absoluten Kilometern wurden die Miniflitzer (15  804 Kilometer) vor der Radgemeinschaft Wedel (11.066) und den Altstadthelden (6863) Gruppenerster. Zählt man die Kilometer pro Teilnehmer radelte die Radgemeinschaft Wedel (737,7) vor dem Klimaschutzfonds Wedel (453,5) und dem ADFC (363,9) an die Tabellenspitze. Den Hauptpreis des Fonds, einen gesponserten Rucksack und ein Picknick, bekommen diesmal die Altstadthelden. Die Schüler der Grundschule gewannen, weil sie den besten Quotienten aus Gruppenstärke und gefahrenen Kilometern hatten, erläutert Koehn.

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erstellt am 11.Aug.2017 | 16:00 Uhr

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